Journalistin und Autorin

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Von Corona die Träume nicht nehmen lassen

Wie oft höre ich, man könne ja eh nichts planen, es ginge ja sowieso nichts.
Möglicherweise ist das so.
Deshalb arbeite ich nach dem Prinzip der breitmöglichsten Streuung.
Ich entwickle ungeheuer viele Ideen. Wenn von hundert Ideen und Träumen, die ich säe, vielleicht nur 10 realisiert werden können, bin ich immer noch ein Gewinner.
Und drum habe ich neulich die Idee gehabt, auf der Wolga von Moskau nach Petersburg schippern zu können.
Und wenn ich das nicht realisieren kann, dann immer noch meine circa 20 Wanderroutenpläne für die Südwestpfalz und den Schwarzwald.
Und immer so weiter. Und ich werde nicht aufhören. Mit einer Idee kann ich scheitern. Bspw. ist es ziemlich realistisch zu denken, ich könne diese Flussfahrt nicht antreten. Aber wenn ich noch circa 90 weitere Ideen in petto habe, dann können nicht alle zugleich zertrümmert werden.
Irgendwas geht immer.
Im Zweifel ende ich in meinem Hofrecht und übe Qi Gong. Das ist natürlich keine Wolga-Flusskreuzfahrt. Aber etwas, das ich auf meinem Schirm hatte.
Im besten Falle dann Qi Gong auf der Wolga.
Was auch nicht nichts ist.

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