Journalistin und Autorin

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Category — Allgemein

Angesichts der aktuellen Ereignisse in Frankreich

kann ich nur nachdrücklich eine Literaturempfehlung abgeben, insbesondere an alle, die in Politik und Gesellschaft Verantwortung tragen und etwas verändern können.

Es ist Alexander Kisslers Buch „Keine Toleranz den Intoleranten. Warum der Westen seine Werte verteidigen muss“ – schon vor einigen Jahren erschienen (2015), ich habe damals eine Rezension verfasst, die ich unten eingefügt habe.

Der Kulturjournalist und Autor Alexander Kissler, der unter anderem im Cicero und bei Focus veröffentlicht, hat sein jüngstes Buch mit einem kämpferischen Titel versehen. Keine Toleranz, das hören wir heute nicht so gerne, außer wenn es um die Bekämpfung von sexuellem Missbrauch oder Bandenkriminalität geht. Schließlich gilt „Toleranz“ als (post)moderne Kardinalstugend, und niemand hört sich gerne den Vorwurf an, ein intoleranter, mithin also inakzeptabler, Gesprächspartner zu sein, sei es im privaten Bereich, sei es im gesellschaftlichen Diskurs. Es geht um die Verteidigung westlicher Werte, entnehmen wir sogleich dem Untertitel des Bandes: „Warum der Westen seine Werte verteidigen muss“.
Das klingt nach Streitschrift, wenn nicht sogar nach Pamphlet: Auf dem Cover wirft eine gemalte Burkafrau der schönen, nackten Schaumgeborenen von Botticelli einen purpurnen Umhang zu.
Dass das Buch jedoch vielmehr ein angenehm und lehrreich zu lesender, längerer Essay geworden ist, liegt an der Persönlichkeit Alexander Kisslers, und an seiner Herangehensweise. Als sensibler Chronist der Gegenwart hat er Freunde Benedikts XVI. bereits mit seinem „Papst im Widerspruch“-Titel über das Pontifikat des deutschen Theologenpapstes überzeugen können, das er mit einem liebevollen Auge gleichsam mitgeschrieben hatte. Im vorliegenden Buch geht es dagegen um Meinungs- und Religionsfreiheit – selbstverständliche Grundrechte, sollte man auf den ersten Blick denken. In Europa kennen wir es schon gar nicht mehr anders. Doch warum ist das so? Weil unsere Vorfahren in einem jahrhundertelangen Prozess darum gerungen und dafür gekämpft haben. Auch das klingt geläufig, und den Allermeisten wird dabei die Zeit der Aufklärung einfallen – doch das ist nur die eine Seite der Medaille. Der Anlass, dieses Buch zu schreiben, hat für Kissler ein konkretes Datum. Er nennt es im ersten Satz seines ersten Kapitels: „Ich sehe die Welt mit anderen Augen seit dem 7. Januar 2015.“ An diesem Tag fand der Anschlag und das Massaker in der Redaktion der Satirezeitung „Charlie Hebdo“ statt. Elf Menschen wurden per Kopfschuss hingerichtet. In den Tagen zwischen dem 7. und 9. Januar wurde Paris, wurde Frankreich, wurde Europa durch eine neue Dimension islamistischen Terrors überrascht und erschüttert. Fast zeitgleich hat ein Komplize der Brüder Kouachi in einem jüdischen Supermarkt Geiseln genommen und dabei vier jüdische Franzosen ermordet.
Es ist dies das Epizentrum, von dem aus der Seismograf Kissler es unternimmt, die Verwerfungen in der jüngsten Geschichte Europas auszuloten. Sein Buch will, wie es am Ende des Vorwortes heißt, den Westen suchen und wiederfinden, erzählen von Liberalität und Unfreiheit, von Religion und Säkularismus, von Toleranz und von deren unbedingten Grenzen, von einer überlebensnotwendigen Haltung. Kissler will sich seine große Hoffnung, wie er an der gleichen Stelle schreibt, nicht nehmen lassen. Darum ist dies auch kein düsteres und ärgerliches Buch geworden, sondern eines, das Licht hinein bringt in unser Gemüt und unseren Geist. Bei seinem Streifzug durch die Geschichte nicht nur des Abendlandes konsultiert unser Autor neben den Heiligen der katholischen Kirche und natürlich Chesterton und Belloc, unter anderem auch Voltaire, John Locke, Cicero und Raif Badawi. Und immer wieder weist er auf die drohende Gefahr eines neuen Antisemitismus, der eben nicht von „rechts“ kommt, hin. Es genügt dabei praktisch schon der Hinweis auf Charlotte Knoblochs Ausspruch, der bereits Ende Juli 2014 getätigt wurde: „Was wir derzeit erleben, ist die kummervollste und bedrohlichste Zeit seit 1945.“ [Diese Worte, geäußert von einer Deutschen jüdischen Glaubens und ehemaligen Vizepräsidenten des Jüdischen Weltkongresses, sollten allerdings in diesen Zeiten der Bundeskanzlerin und unserem Innenminister sowie allen verantwortlichen Politikern tagein tagaus als Gute-Morgen-Aufwachen-Gruß entgegenschrillen.]
Kisslers neues Buch hat etwas mehr als 175 Seiten, die, trotz der tragischen Ereignisse, die teils darin behandelt werden, gut zu lesen weil mit leichter Feder geschrieben sind. „Ausgelesen“ wird es jedoch so schnell nicht sein – „weglegen“ lässt sich dieses Buch nicht mehr, wenn man es einmal in der Hand hatte: Dafür ist und bleibt es fürs Erste zu aktuell.

Alexander Kissler: Keine Toleranz den Intoleranten
Warum der Westen seine Werte verteidigen muss.
Gütersloher Verlagshaus 2015
ISBN 978-3-579-07098-8

Oktober 19, 2020   No Comments

Abt Tryphon: Leben ohne Angst (Blogeintrag)

Es gibt jede Menge Gemeinschaften auf der Welt, die alle auf Angst gegründet sind. Einige sind religiöser Natur, andere politischer. Alle schießen am Ziel vorbei, was die Botschaft der Kirche betrifft.
Wir Christen sind nicht darauf programmiert, Opfer zu sein, die in Angst leben. Für Christen ist unser wahres Selbst dasjenige, welches als Abbild und in der Ähnlichkeit Gottes erschaffen wurde. Als Kinder des Allerhöchsten sind wir dazu bestimmt, nicht in Angst zu leben, sondern in der Freude, in der wir die Liebe Gottes kennen und erfahren dürfen.
Unser Gott ist kein Gott des Zorns und der Vergeltung, sondern jemand, der uns zu einer Beziehung einlädt, die auf liebendem Austausch basiert. Er wartet nicht darauf, Feuer auf uns herabzusenden als ein zorniger Vater, sondern er entspricht vielmehr dem liebenden Vater, der sich wüncht, dass wir uns in der Wahrhaftigkeit nähern, nicht in den vielen Masken, die wir tragen.
Wenn wir uns nur auf Probleme fokussieren, verfehlen wir unser Ziel. Wenn wir stets nur die negativen Dinge in unserem Leben betrachten wie etwa der Kampf gegen eine bestimmte Sünde, oder wenn wir in negative Denkmuster geraten, dann scheitern wir damit, unser wahres Selbst zu leben
Viele Therapeuten halten ihre Patienten in einem koabhängigen Status, indem sie sie pathologisieren. Politische Parteien halten sich oft an der Macht indem sie mit den negativen Zuschreibungen arbeiten, die sie für die Opposition geschaffen haben. Religionen machen oft das gleiche, sogar mit ihren eigenen Gläubigen, sie halten sie gefangen in einem negativen Schema, das keinerlei spirituelles Wachstum erlaubt, welches die Gläubigen heilen würde und sie zum geistlichen Wohlbefinden führen würde.
Gemeinschaften, die Angst gegründet sind, nutzen diesen Missbrauch, um die Menschen bei der Stange zu halten, sie belassen sie in einem unaufhörlichen Kindstadium, in dem es ihnen unmöglich gemacht wird, ihr volles Potential auszuschöpfen und das verhindert, dass sie ihr wahres und eigentliches Ich erfahren können. Diese Gemeinschaften, politische wie religiöse, verhindern das Erblühen von Persönlichkeiten.
Gott lädt uns ein, unsere Leben als Seine Kinder zu führen und all die Gaben zu nutzen, die er uns für ein erfülltes Leben geschenkt hat. Für den Christen ist die Angst bezwungen, eben genau weil wir Seine Kinder sind. In der orthodoxen Kirche sind die Priester und Bischöfe dazu gerufen, die Gläubigen zu ermutigen, ihr Leben in Treue zu den Geboten Gottes zu leben, nicht weil es schwere Konsequenzen hätte, wenn sie es nicht tun, sondern wegen der großen Freude, die uns geschenkt wird, wenn wir in Gemeinschaft mit Ihm leben.

In Christi Liebe,
Abt Tryphon

[Übersetzung von mir – Originaleintrag hier]

Oktober 18, 2020   No Comments

Programmhinweis: Dem Schutz des Papstes verpflichtet – Schweizer Garde und Gendarmerie

Dass es neben der Schweizer Garde auch noch eine Gendarmerie im Vatikan gibt, war mir lange Zeit nicht bewusst – bis ich mich mit der Arbeit des exzeptionellen deutschen Vatikanhistorikers Ulrich Nersinger beschäftigte – und ihn auch einmal persönlich kennen lernen durfte. Seit mein Vatikan-Krimi „Das Farnese-Komplott“ herausgekommen ist, wissen es nun auch alle seine Leser. Untenstehend ein Programmhinweis zum Thema:

EWTN.TV-Spezial: „Dem Schutz des Papstes verpflichtet – Schweizergarde und Gendarmerie“ | Zweiteilige Sondersendung

KÖLN / ROM (EWTN.TV) Vatikanische Gedenktage besitzen in der Regel liturgischen Charakter. Oder sie rufen den Jahrestag des Amtsantrittes von Papst Franziskus und dessen Namenstag in Erinnerung. Als rein weltliches Fest begeht man alljährlich den 11. Februar, den Tag, an dem 1929 der Vatikanstaat gegründet wurde. Militärische Gedenktage kennt der offizielle Kalender des Papstes nicht. Doch der September 2020 lädt dazu ein, einen Blick auf ein besonderes Ereignis vor 50 Jahren zu werfen: Noch vor fünfzig Jahren verfügte der Vatikan über eine imponierende Anzahl von Soldaten.

Die „Armee“ des Heiligen Vaters setzte sich zusammen aus der Nobelgarde (siebzig Aristokraten), der Schweizergarde; der Palatingarde (eine fünfhundert Mann starke Bürgermiliz) und rund hundertfünfzig Gendarmen. Am 15. September 1970 ließ Papst Paul VI. (1963-1978) Nobelgarde und Palatingarde auflösen und die Gendarmerie in eine zivile Polizei-Einheit umwandeln. Nur die altehrwürdige Schweizergarde durfte weiter bestehen. Anlässlich dieses Datums spricht der Historiker Ulrich Nersinger mit Robert Rauhut über die Geschichte und Gegenwart der Schweizergarde und der Gendarmerie.

Im ersten Teil unserer beiden Sondersendungen geht es um die Historie und Aufgabe der vier päpstlichen Korps und warum sich der Heilige Vater zu einer „Entmilitarisierung“ des Vatikans entschied. Ausführlich geht dann das Gespräch auf die mehr als fünfhundertjährige Geschichte der Päpstlichen Schweizergarde ein.

Die zweite Sondersendung wirft einen Blick auf die aktuellen Aufgabenbereiche der Schweizergarde und fragt nach deren Organisation und Ausbildung. Im Gespräch mit Robert Rauhut schaut Ulrich Nersinger auf die Zukunft der helvetischen Leibwache, die von Papst Franziskus auf 135 Mann aufgestockt und der ein Neubau ihrer Kaserne zugesichert wurde. Die Sendung behandelt auch die Frage, wie sich der Übergang von der alten Gendarmerie zu einem zivilen Wachkorps gestaltete, das dann erst nach 30 Jahren wieder eine neue Wertschätzung als vatikanisches Gendarmeriekorps erfuhr. Auskunft wird auch über Organisation und Ausbildung gegeben, ebenso über die Sondereinheiten („Special Forces“) des Korps. Nachgegangen wird den Fragen, ob sich Schweizergarde und Gendarmerie als „Konkurrenz-Unternehmen“ sehen und wie man auf die Sicherheitsbedrohungen der heutigen Zeit reagiert.
Ulrich Nersinger ist Historiker und Theologe. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher zur Kirchengeschichte. Unlängst erschienen von ihm „Päpste“ (Reclam Verlag) und „‚Es lebe der Papst-König!’: Der militärische Kampf um den Kirchenstaat (1860-1870)“ (Bernardus Verlag).

Die beiden Sondersendungen werden am Freitag, dem 11. September um 21.30 Uhr und am Sonntag, dem 13. September um 22 Uhr auf EWTN.TV ausgestrahlt. Wiederholungen sind am 12. September um 15.30 Uhr und am 14. September um 9.30 Uhr geplant. Die Sendungen finden sich zudem in der Mediathek auf www.ewtn.tv und auf dem Youtube-Channel von EWTN.TV.

Die Sendetermine in der Übersicht:
Teil I: Dem Schutz des Papstes verpflichtet – Schweizergarde und Gendarmerie
Freitag, 11.9., 21.30 Uhr
(Wh. Samstag. 12.9.,15.30 Uhr)

Teil II: Dem Schutz des Papstes verpflichtet – Schweizergarde und Gendarmerie
Sonntag, 13.9., 22 Uhr
(Wh. Montag, 14.9., 9.30 Uhr)

September 11, 2020   No Comments

Neue Arbeiten von mir

Am 6. August 20 erschien in „Die Tagespost“ ein Artikel von mir über die Vorgänge auf dem Berg Athos. Einige ultraorthodoxe Mönche unter Führung ihres Abtes Methodios leisten erbitterten Widerstand gegen die vom griechischen Staat angeordnete Räumung ihres Klosters und ihr Feindbild ist dabei Patriarch Bartholomeos, der gemeinsam mit dem römisch-katholischen Papst bete und überhaupt ein Häretiker sei. Darum „Orthodoxie oder Tod!“

Ebenfalls im Monat August wurde die wiederaufgerichtete Mariensäule auf dem Prager Altstädter Ring von Kardinal Dominik Duka geweiht, auch darüber gab es einen kurzen Bericht von mir.

Ansonsten blieb ich nicht untätig und bereite – mit Gottes Hilfe – ein neues Buchprojekt vor, für das ein kleiner, aber wichtiger Verlag bereits Interesse angemeldet hat.

Im Oktoberheft des Vatican-Magazins wird dann auch, nach meiner unmassgeblichen „Abrechnung“ mit dem Pazifismus Leo Tolstois :-), wieder ein Heiligtum der besonderen Art vorgestellt – und weil wir alle Fernweh haben, wird es eine wunderschöne Kirche mit einem wundertätigen Kruzifix in Italien sein.

September 1, 2020   No Comments

Alle Schimanski Tatorte

Nun zu den Dingen, die wirkliche Relevanz besitzen:

>>Zum 50-jährigen Bestehen der „Tatort“-Krimireihe hat der WDR für die Zuschauer wieder eine Überraschung im Gepäck. Der Sender zeigt alle 29 Schimanski-Folgen. Der erste „Tatort“ von 1981 mit Götz George (1938-2016) als Kult-Kommissar Horst Schimanski zeigt Das Erste an diesem Freitag. Bis zum 10. November laufen danach zehn weitere Folgen jeweils dienstags im WDR Fernsehen, wie der Westdeutsche Rundfunk am Montag in Köln mitteilte.

Die restlichen der 29 Schimanski-„Tatorte“, die von 1981 bis 1991 entstanden, sollen dann 2021 zu sehen sein. Alle Folgen sind jeweils 90 Tage lang in der ARD-Mediathek zu sehen. Laut WDR werden alle Folgen restauriert und in HD-Qualität ausgestrahlt.<< Vermeldet t-online hier

August 31, 2020   No Comments

Cor ad cor loquitur

Wenn Herz zu Herz spricht, dann wird ersichtlich, wie überflüssig das Gesalbadere der meisten deutschen Apostelnachfolger eigentlich ist, die sich vor Karl-Marx-Statuen ablichten lassen, ausgerechnet in Sichtweite der Kreuzigungsstätte Jesu ihre Kreuze ablegen oder meinen befinden zu müssen, Deutschland hätte es „geschafft“, wenn doch die bislang und widerlichste frauenfeindlichste Aktion durch schutzbedürftige Landesgäste auch noch vor der eigenen Haustüre, dem Domportal, stattgefunden hatte.
Mein guter und lieber Freund Armin Schwibach erzählt heute auf kath.net eine bezaubernde Geschichte, die allerdings AUCH das Antlitz dieser schlimmen Zeit zeigt – ein leuchtendes sogar:

>>Erzbistum Mailand, die ambrosianische und größte Diözese der Welt. Mailand war in diesen Covid-Monaten wie die ganze Lombardei auf dramatische Weise betroffen, eines der Ansteckungszentren. Wenn man bei allem Lockdown, geschlossenen Schulen und Kindergärten vergisst: was geschieht in Kindern und jungen Leuten, die plötzlich aus ihrem sozialem Umfeld gerissen werden, die jede Form von Gewohnheit und Sicherheit verlieren? Das Fernsehen war in jener Zeit voller „Experten“, die Ärztezunft stand im Mittelpunkt, Abende wurden mit ihnen auf Sofas und Sesseln in den verschiedensten Talkformaten alle möglichen technischen Aspekte der angeblichen Pandemie abgefeiert. Was fehlte: waren die „Experten“ des „Humanum“. Eine gähnende Leere, und eine bestürzende Wortlosigkeit.
Ein Sechzehnjähriger aus Mailand – er wandte sich gerade im Hinblick auf die Glaubens- und Kirchenkrise mit einem kurzen und handgeschriebenen Brief an Erzbischof Carlo Maria Viganò. Der Erzbischof zeichnete sich vor allem in den letzen Monaten dadurch aus, dass er in Italien und im englischsprachigen Raum intensive Diskussionen um die Glaubensgründung, das Glaubensleben und die Geschichte der Gegenwart im Hinblick auf das II. Vatikanische Konzil anstieß.<< Weiterlesen hier.

August 31, 2020   No Comments

Mögest Du in interessanten Zeiten leben

lautet angeblich der populärste chinesische Fluch, den ich allerdings nie verifiziert habe.
Nun, dass also angeblich 3000 Mann versucht hätten, den deutschen Reichstag, das „Herz der deutschen Demokratie“ zu erstürmen und bei diesem Vorhaben von lediglich drei Polizisten aufgehalten worden sein sollen, diese Anekdote werde ich meinen 20 Großnichten und – neffen einstmals noch erzählen können.
Unverständlich bleibt mir dabei, wieso eine knappe Hundertschaft nicht irgendwelche Salafistendemos aufhalten konnte, oder zum 1. Mai oder wahlweise zu allen möglichen Gelegenheiten, wenn eigentlich drei gestandene Männer reichen und wieso überhaupt in Berlin eine ekelhaft antisemitische Demo zum alljährlichen Al Quds nicht verhindert werden kann.

Aber so lange das alles in Berlin stattfindet und Kardinal Woelki findet, dass wir es geschafft haben, soll es mir halt recht sein.

August 30, 2020   No Comments

I must be dreaming – it can’t be true #Beirut

Before he leaves the camp he stops
He scans the world outside
And where there used to be some shops
Is where the snipers sometimes hide
He left his home the week before
He thought he’d be like the police
But now he finds he is at war
Weren’t we supposed to keep the peace?

And who will have won
When the soldiers have gone?
From the Lebanon
The Lebanon
The Lebanon
From the Lebanon

August 21, 2020   1 Comment

Gott

„Gott verbirgt sich hinter allem, und in allem sind schmale Spalten, durch die er scheint – scheint und blitzt.
Ganz dünne, feine Spalten.“

(Der Bildhauer Ernst Barlach 1870-1938)

Juli 31, 2020   No Comments

Neue Arbeiten von mir

Vergangene Woche erschien aktuell in der katholischen Wochenzeitung „Die Tagespost“ ein Stück von mir über die Initiative „Beten für Bischöfe“, die derzeit immer weitere Kreise zieht.

Im Vatican-Magazin Ausgabe Juni/Juli 2020 habe ich über das geistliche Paar David und Abigajil in der gleichnamigen Rubrik geschrieben. Außerdem wird ein Essay von mir kommen über Leo Graf Tolstoi und eine ganze Schule von Religionsphilosophen, die sich ihm entgegenstellten – allen voran der auch im Westen durch seine „Kurze Erzählung vom Antichristen“ gut bekannte Philosoph und Dichter Wladimir Solowjow [Solov’ev].
Update: Der Essay zu Tolstois Gegnern wird nun erst im Heft August-September 20 erscheinen.

Mai 23, 2020   No Comments