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Die Rheinpfalz über mein Buch „Konvertiten. Ergreifende Glaubenszeugnisse“
>>Wenz hat einen Blick für absonderlich und außergewöhnlich erscheinende Ereignisse und Erfahrungen, und sie versteht es, sie lebendig zu schildern. << Aus dem Artikel in der Rheinpfalz vom 7.9.16 im Nachgang zu meiner ersten Lesung von "Konvertiten. Ergreifende Glaubenszeugnisse."
September 9, 2016 No Comments
Zum Mord an Père Jacques Hamel – Erzmärtyrer
Juli 27, 2016 No Comments
SOMMERAKTION
****SOMMERAKTION****
Wer ein persönlich signiertes Exemplar des „Farnese-Komplotts“ (Radio Vatikan Buchtipp November 2015) oder ein persönlich signiertes Exemplar meiner Neuerscheinung aus April 2016 „Konvertiten. Ergreifende Glaubenszeugnisse“ – oder beides – erstehen möchte, zusammen mit einer wahlweise würzigen, einer süßen oder einer hochprozentigen Kleinigkeit, möge sich bitte hier im Kommentarbereich melden oder via b.wenz1967[@]gmail.com – eckige Klammern weglassen.
Alles Weitere dann per Mail.
Juli 14, 2016 No Comments
Der heilige Padre Pio von Pietrelcina ermutigt zum Gebet
„Schließe die Tür zu; dann bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist“
Beim Beten und bei der Meditation sei gewissenhaft. Du hast mir gesagt, dass du damit schon angefangen hast. Das ist ein ganz großer Trost für einen Vater, der dich so liebt wie sich selbst. Mach also so weiter mit dieser Übung, Gott zu lieben. Mach jeden Tag einen Schritt mehr: nachts, beim schwachen Schein der Lampe, in deinen Schwachheiten und der geistigen Trockenheit – oder bei Tage, in der Freude und dem Licht, das die Seele erstrahlen lässt.
Wenn du kannst, sprich im Gebet mit dem Herrn, preise ihn. Wenn es dir nicht gelingt, weil du im geistlichen Leben noch nicht weit genug fortgeschritten bist, dann mach dir keine Sorgen; schließ dich in dein Zimmer ein und bring dich in die Gegenwart Gottes. Er wird dich sehen und deine Gegenwart und Stille zu schätzen wissen. Dann nimmt er dich bei der Hand, spricht mit dir, geht die hundert Schritte in den Laubengängen dieses Gartens, nämlich des Gebets, und du wirst Trost finden. Einfach in der Gegenwart des Herrn bleiben, um zu bekunden, dass wir seine Diener sein wollen: das ist eine ausgezeichnete geistliche Übung, die uns auf dem Weg zur Vollkommenheit Fortschritte machen lässt.
Wenn du im Gebet mit Gott verbunden bist, prüfe, wer du wirklich bist; sprich mit ihm, wenn du kannst, und wenn es dir nicht möglich ist, sei still, bleibe vor ihm. Unternimm keine weiteren Versuche.
Juni 15, 2016 No Comments
С Праздником!
Die russisch-orthodoxe Kirche feiert, wie auch die anderen orthodoxen Kirchen an diesem Sonntag Palmsonntag, also den Einzug des Herrn in Jerusalem.

Allen orthodoxen Geschwistern eine gesegnete Karwoche!
April 24, 2016 No Comments
Gebet des Petrus und der ersten Apostel
Du bist heilig, Herr, allmächtiger Gott,
Vater unseres Herrn Jesus Christus,
Paradies des Glücks, königliches Szepter,
erfüllende Liebe, sichere Hoffnung…
Du bist heilig, Herr und Gott,
du bist der König der Könige und Herr der Herren.
Du allein bist unsterblich.
Du wohnst in unzugänglichem Licht,
das niemand jemals gesehen hat.
Du fährst einher auf den Flügeln des Sturmes;
Du hast den Himmel geschaffen, die Erde und das Meer
und alles, was dazugehört.
Die Winde machst Du Dir zu Boten
und lodernde Feuer zu Deinen Dienern;
Du hast den Menschen geschaffen nach Deinem Bild, Dir ähnlich,
Du hast den Himmel mit ausgespannter Hand vermessen
und die ganze Erde mit dem Finger Deiner Hand.
Ja, wie wunderbar sind Deine Werke in Deiner Gegenwart.
April 18, 2015 No Comments
Ausblick auf meine nächsten Veröffentlichungen
Im PUR-Magazin Februar 2015 ist ein Kurzporträt des Dominikanerordens erschienen, im Vatican-Magazin Februar 2015 (kommt Mitte des Monats) habe ich über die heilige Clothilde und Chlodwig, also die Merowinger und das Christentum geschrieben.
In Bälde sollte mein Interview mit Torsten Hartung („Du musst dran glauben“) plus Rezension seines unglaublich beeindruckenden Buches in der Tagespost erscheinen. Dort plane ich auch für die Reihe „Poeten, Priester und Propheten“ einen Beitrag über Karin Struck sowie über Paul Claudel.
Ich darf auch nochmal über die preisgünstige Möglichkeit hinweisen, die „Tagespost“ als ePaper für 14 Euro im Monat zu abonnieren.
Als nächster Orden im Kurzporträt ist dann der Karmel eingeplant, für das Vatican-Magazin als Heiligtum der besonderen Art die Basilika St. Kastor in Koblenz.
Februar 4, 2015 No Comments
Botschaft von Papst Franziskus zur Fastenzeit 2015 – Auszüge
1. „Wenn darum ein Glied leidet, leiden alle Glieder mit“ (1 Kor 12,26) – Die Kirche
>> …
Die Kirche ist communio sanctorum, weil die Heiligen an ihr teilhaben, aber auch weil sie Gemeinschaft an heiligen Dingen ist: an der Liebe Gottes, die in Christus offenbar geworden ist, und an allen seinen Gaben. Zu diesen gehört auch die Antwort derer, die sich von dieser Liebe erreichen lassen. In dieser Gemeinschaft der Heiligen und der Teilhabe am Heiligen besitzt keiner etwas nur für sich, sondern was er hat, ist für alle. Und weil wir in Gott verbunden sind, können wir auch etwas für die Fernen und diejenigen tun, die wir aus eigener Kraft niemals erreichen könnten, denn mit ihnen und für sie beten wir zu Gott, damit wir uns alle seinem Heilswirken öffnen.
2. „Wo ist dein Bruder?“ (Gen 4,9) – Die Gemeinden und die Gemeinschaften
Um das, was Gott uns schenkt, empfangen und vollkommen fruchtbar machen zu können, müssen wir die Grenzen der sichtbaren Kirche in zwei Richtungen überschreiten.
Zum einen, indem wir uns betend mit der Kirche des Himmels verbinden. Wenn die irdische Kirche betet, entsteht eine Gemeinschaft des gegenseitigen Dienstes und des Guten, die bis zum Angesicht Gottes reicht. Mit den Heiligen, die ihre Fülle in Gott gefunden haben, bilden wir einen Teil jenes Miteinanders, in dem die Gleichgültigkeit durch die Liebe überwunden ist. Die Kirche des Himmels ist nicht triumphierend, weil sie sich von den Leiden der Welt abgewandt hat und sich ungestört der Freude hingibt. Vielmehr können die Heiligen schon sehen und sich darüber freuen, dass sie mit dem Tod und der Auferstehung Jesu die Gleichgültigkeit, die Hartherzigkeit und den Hass ein für alle Mal überwunden haben. Solange dieser Sieg der Liebe nicht die ganze Welt durchdrungen hat, sind die Heiligen noch mit uns als Pilger unterwegs. In der Überzeugung, dass die Freude im Himmel über den Sieg der gekreuzigten Liebe nicht vollkommen ist, solange auch nur ein Mensch auf der Erde leidet und stöhnt, schrieb die heilige Kirchenlehrerin Terese von Lisieux: „Ich rechne bestimmt damit, im Himmel nicht untätig zu bleiben. Mein Wunsch ist, weiter für die Kirche und die Seelen zu arbeiten“ (Brief Nr. 254 vom 14. Juli 1897).
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3. „Macht euer Herz stark“ (Jak 5,8) – Der einzelne Gläubige
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Deswegen, liebe Brüder und Schwestern, möchte ich mit euch in dieser österlichen Bußzeit Christus bitten: „Fac cor nostrum secundum cor tuum – Bilde unser Herz nach deinem Herzen“ (Gebetsruf aus der Herz-Jesu-Litanei). Dann werden wir ein starkes und barmherziges, waches und großmütiges Herz haben, das sich nicht in sich selbst verschließt und nicht in den Schwindel der Globalisierung der Gleichgültigkeit verfällt. …
Ganzer Wortlaut hier auf kath.net
Januar 27, 2015 No Comments
Sidonius Apollinaris: Über die fränkischen Krieger
Auch dieser (Maioranus) bezwingt Ungeheuer; denen hängt das Haar, vom rötlichen Haupt herniedergezogen, in die Stirn, und der entblößte Nacken glänzt durch das Fehlen von Haaren; es schillern wasserblaue Augen in hellem Glanz, und da sie im Gesicht ganz rasiert sind, durchpflügen sie, statt eines Bartes, nur die dünnen Scheitelhaare mit dem Kamm. Ein genähtes Gewand umspannt eng die gewaltigen Glieder der Männer, da die Kleidung hoch getragen wird, bleibt ihnen das Knie frei. Ein breiter Gurt umspannt den schlanken Leib. Die schnellen Äxte aus weiter Entfernung zu werfen und zuvor den Ort des Einschlags zu wissen, auch die Schilde kreisen zu lassen, ist ihnen ein Spaß, ebenso, geschleuderten Speeren im Sprung zuvorzukommen und ehen an den Feind zu gelangen. Schon im Knabenalter reift die Lust am Krieg. Geraten sie einmal in einen Nachteil, sei es durch Minderzahl, sei es durch Ungunst des Geländes, über der Tod sie, nicht die Furcht; unbesiegbar halten sie stand, und ihr Mut überlebt beinahe noch ihren letzten Atemzug.
Sidonius Apollinaris, carm. 5 v 238-253
Januar 22, 2015 No Comments
Der Kollege Martin D. Wind an Katharina Reiche (CDU) zum Vorstoß in der Sterbehilfe-Debatte
>>Meine Meinung dazu:
Ich nehme an, liebe Frau Reiche, Sie sind davon überzeugt, etwas „Gutes“ zu tun. Ich nehme auch an, dass Sie zumindest erstaunt, wenn nicht gar verärgert darüber sind, dass es Menschen gibt, die sich Ihnen und Ihren Mitstreitern in den Weg stellen und Ihr vermeintlich „gutes Anliegen“ stoppen wollen.
Wissen Sie, es gab in der Geschichte der Menschheit schon immer solche Menschen, die etwas „gut gemeint“ haben. Und hier sehen Sie schon, wohin meine Argumente führen werden. Das Gegenteil von „gut gemacht“ ist „gut gemeint“. Und mehr kann ich Ihrer Idee auch nicht abgewinnen.
Aus gutem Grund hat die Natur beinahe allen Lebewesen eine natürliche Scheu vor dem Töten anderer Lebewesen mitgegeben. Selbst Tiere, die sich von anderen Tieren ernähren, müssen erst lernen, für ihr Futter zu töten. Bei uns Menschen ist sogar festzustellen, dass wir – wenn wir nicht irgendwelche krankhaften Störungen haben – unsere Tötungshemmung in der Regel nur dann überwinden können, wenn wir uns in extremsten physischen und psychischen Ausnahmezuständen befinden oder aber zumindest ein kulturelles Ritual um die Notwendigkeit des Tötens benötigen (Armee, Blutrache, Ehre). Sind diese Voraussetzungen nicht gegeben, so sind sich eigentlich beinahe alle Menschen kulturübergreifend einig, dass die Tötung eines Mitmenschen nicht geduldet wird oder gar zu sanktionieren ist, sei es strafrechtlich oder mit moralisch-gesellschaftlicher Ächtung.
Und ehrlich gesagt: Das ist auch gut so.
In der Szene der Tötungsbefürworter zum Lebensende wir viel von Menschenwürde, Humanität und Menschenrecht geredet. Und da wird dann oft – durchaus belegbar – behauptet, dass man den „Willen eines leidenden Menschen respektieren“ müsse. Es muss allerdings auch die Frage gestellt und ERHLICH beantwortet werden, wie dieser Wunsch und Wille zustande kommt.
Aus der Szene der Menschen, die Sterbenden auf ihrem letzten Weg beistehen, wird dazu oft Erstaunliches erzählt. Z. B., dass Menschen, die sterbenskrank in ein Hospiz kommen, mehrfach den Wunsch äußern, jetzt „endlich sterben zu dürfen, weil sie das so wollen“. Interessanterweise haben diese „hoffnungslosen Menschen“ es in der Regel nicht mehr gar so eilig mit der finalen Umsetzung ihres Wunsches wenn sie eine gut geführte Palliativbetreuung erhalten, bei guter und liebevoller Zuwendung und nachdem man ihnen sehr deutlich gezeigt hat, dass sie keineswegs eine „Belastung für ihre Umgebung“ darstellen. Diese Erfahrungen sind für die Niederlande und Belgien dokumentiert und auch in Deutschland (wenn mich nicht alles täuscht sogar statistisch untersucht) abrufbar.
Solche Erfahrungen und Berichte sollten Ihnen deutliche Hinweis auf Hintergründe des Sterbewunsches geben und Sie darüber nachdenken lassen, ob Sie sich nicht besser dafür einsetzen sollten, im Umfeld von Schmerz- und Sterbepatienten etwas zu ändern anstatt dem Objekt der Pflege mehr oder weniger nett verpackt mitzuteilen, dass es sich selbst und seine Umgebung doch bitte von seinem siechen Dasein befreien möge.
Ich habe in der eigenen Familie erlebt, wie meine hochbetagte Großmutter nach jahrelangem „abwesendem“ Siechtum und aufwändiger Pflege an ihrem letzten Weihnachten aus ihrer tiefen geistigen Nacht aufgestiegen ist und zu ihrer eigenen und unser aller Freude ihre alten Weihnachtslieder mit strahlenden Augen und brüchiger Stimme gesungen hat. SIe ist dann am folgenden Ostern verstorben. Dieser eine kleine Moment des Glücks in einer geborgenen Atmosphäre wäre uns und ihr nicht vergönnt gewesen, hätten wir als pflegende Angehörige entschieden, sie Jahre früher von ihrem „Leiden zu erlösen“. Sie können jetzt behaupten, das sei eine egoistische Sichtweise. Möglich. Aber ich habe meiner Großmutter in die strahlenden Augen gesehen und ich habe Abschied genommen von einer hinfälligen und „abwesenden“ Frau, die aber in diesem Moment wusste, dass sie, geborgen im Kreise wirklich wohlmeinender Menschen, in Ruhe eines natürlichen Todes sterben darf.
Das ist nur ein erster Denkanstoß. Es ist ein relativ oberflächlicher Einstieg mit nur einem Argument und einer Linienführung. Ich hoffe, er setzt bei Ihnen einen Denkprozess in Gang, der Sie zu einer wirklich am Menschen und an der Menschenwürde orientierten Einstellung zu einer wahrhaftig „humanen“ Sterbebegleitung führen wird.
Das wünsche ich Ihnen von Herzen.<<
Oktober 30, 2014 No Comments
