Journalistin und Autorin

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Freudentränen

Ich sitze gerade hier und weine vor Freude, und nein, ich übertreibe nicht, obwohl die Hyperbel mein Lieblingsstilmittel ist.

In meiner deutschen Gemeinde hier wird am Sonntag wieder heilige Messe gefeiert werden, natürlich mit Auflagen und Vorschriften, aber egal. Ich bin so glücklich und auch das ist keine Hyperbel, denn ich schaffte es ab und zu eben nicht, meine Sonntagsvorschrift zu erfüllen. Das ist nicht gut und muss anders sein. In dieser Zeit habe ich schmerzlich erfahren, was mir fehlt und eben hin und wieder doch nur eine Pflicht war, die ich zu erfüllen hatte.

Nun wird mir erst bewusst, was zu meinem „normalen Leben“ einfach dazugehört, selbstverständlicherweise. Es ist ein Stück Rückeroberung und „schwänzen“ werde ich mir in Zukunft nicht mehr erlauben. Am meisten aber sehne ich mich auch nach der Möglichkeit, wieder beichten zu können.
Eine alte Freundin, die mit mir studiert hatte, habe ich neulich mal wieder angerufen. Sie mag das Thema katholische Kirche ganz und gar nicht, aber ich habe mich extra bei ihr bedankt, dass sie gleich zu Beginn des Telefonats danach fragte, wie es denn ginge mit Ostern ohne Gottesdienste.

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