Journalistin und Autorin

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Morgen sollte es losgehen – Flug nach Moskau

Dann Wolgakreuzfahrt. Nun gut, ich spare mir eine schlaflose Nacht, weil ich mittlerweile unter Flugangst leide. Und das sagt jemand, der schon einmal in seinem Leben 24 Stunden lang in den Südpazifik flog. Aber da war ich noch jung und hatte kein Geld.
Genervt bin ich trotzdem, denn neben vielen kulturellen und landschaftlichen Highlights sowie einer organisierten Schaschlikgrillparty verpasse ich natürlich auch noch das legendäre Scharlachrote Segel plus Feuerwerk in St. Petersburg mitsamt den Weißen Nächten.
Da ich studierte Slawistin mit Erstsprache Russisch bin und deshalb entgegen der derzeit aktuellen Stimmung im woken Westen Land und Leute immer geliebt habe (Schröder, Kohl oder Merkel stehen ja auch nicht für deutsche Landschaft, Geschichte, Kultur, Lebensart, Rieslingschorle und Leberknödel mit Sauerkraut und das gesamte Volk, genausowenig wie der böse P für das russische), musste ich mir dringend einen Ersatz für diese Reise überlegen.
Da kam mir gerade zupass, dass es einige russische Toprestaurants in meinem Oblast in Deutschland gibt.
Drum werde ich also eine kulinarische Reise machen zur alten Rus‘ in deutschen Landen. Wenn mich Litauen, WordPress oder die Konrad Adenauer Stiftung nicht bis dahin blockiert hat.
Es wird ziemlich viel Pelmeni und Restaurantbesprechungen geben.
Man brauche sich nicht sorgen, in den meisten dieser Restaurants sind auch selbstverständlich und friedlicherseits Ukrainer beschäftigt. Um aber keine weiteren Eskalationen auszulösen, werde ich zusätzlich nirgendwo Borschtsch bestellen. Wenn ich Glück habe, gibt es nicht nur Pelmeni, sondern sogar gescheiten Schaschlik.
Stay tuned.

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