Journalistin und Autorin

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Heute kam also die Stornierung

meiner bereits im Dezember gebuchten Flussreise von Moskau nach St. Petersburg. Die Buchung dieser Reise war ein weiterer Versuch, die losen Enden in meinem Leben irgendwie zusammenzubringen. Seit ich wieder nach Deutschland zurückgekehrt bin, schließen sich viele Kreise.
Es war ein später Traum, noch einmal nach Russland zurückzukehren, es erneut zu bereisen. Diese Flussfahrt sollte der Anfang sein. Danach stand der Baikalsee auf meinem Zettel. Am liebsten auch noch der Don.
Seit acht Jahren verfolge ich den Krieg zwischen Lugansk und Donezk und der Westukraine. Es kam also nicht allzu überraschend, was in den letzte Tagen passiert ist. Überrascht hat mich lediglich die Vehemenz des russischen Angriffs. Dass es nach der Anerkennung von Lugansk und Donezk durch Russland zum Krieg kommen würde, lag für mich auf der Hand. Allerdings dachte ich da eher noch an so eine Art: Erst Anerkennen, dann russische „Friedenstruppen“ entsenden. Also im Endeffekt ein Kriegsszenario weitergeführt.
Vor einem Jahr sagte ich noch: Erst kommt die Seuche, dann kommt Teuerung und Not, und dann kommt Krieg. Nun gab es diesen Krieg schon lange vor der Seuche, auch wenn alle so überrascht tun, als sei er brandneu.

Ich möchte hier noch auf einen Aufruf der Russisch-Orthodoxen Kirche im Ausland, also in Deutschland, hinweisen. Wie ich weiß, sehr gut weiß, gibt es AUCH dort naturgemäß sehr viele ukrainische Priester wie auch Gläubige. Wie ich auch sehr gut weiß, werden auch überall Reliquien von Heiligen aus dem Höhlenkloster in Kiew aufbewahrt und verehrt. Es insofern für alle Orthodoxen , ob ukrainischer oder russischer Abstammung, auch eine Art Angriff auf ihre spirituelle Herzmitte.
Ich weiß auch, dass in der deutschen Öffentlichkeit, womit GEWISSE MEDIENSCHAFFENDE gemeint sind, nun versucht wird, alles anders darzustellen, auszugrenzen, Feindschaft zu schüren. Ich weiß aber auch, dass dies im Falle der Orthodoxie jedenfalls hierzulande, niemals gelingen wird.

Appell der Hierarchen an die Pfarrer und Gemeindemitglieder der Russischen Orthodoxen Kirche in Deutschland zur Hilfeleistung für Flüchtlinge aus der Ukraine

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