Journalistin und Autorin

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Das politische Rezept: Borschtsch

Seit einiger Zeit gibt es einen für Ausstehende lächerlich anmutenden Streit darüber, ob die Borschtsch genannte Suppe nun russischen oder ukrainischen Ursprungs sei. Zudem gibt es unglaublich viele Rezepte dazu, die mir allerdings allesamt weder authentisch noch plausibel erschienen sind. Sowieso möchte ich nicht schon wieder in politische Verstrickungen hineingeraten, die mir plakative Pauschaletikettierungen von ausgewiesenen Idioten bescheren.
Hier also mein pfälzischer Borschtsch.
Ich habe Butter ausgelassen und im erhaltenen Butterschmalz sowohl Zwiebeln als auch Knoblauch, eine Viertel Pepperoni und eine Handvoll Weißkraut angeschmort. Dann circa zwei Liter Brühe angegossen, dazu noch drei kleine Suppenknochen, Lorbeerblatt mit Nelken gespickt, Suppengrün. Etwas Tomatenmark. Gewürfeltes Schweinefleisch aus der Oberschale reingeworfen und dann drei kleine frische Rote Bete-Rüben reingeschnitten. Salz, Pfeffer, etwas Maggi, etwas Worcsetersauce, Thymian und Kümmel. Das Ganze dann leicht kochen lassen, der Fehler war wohl, das zu magere Schweinefleisch hinzuzugeben, noch ist es etwas zu trocken. Vielleicht gibt sich das noch während des Brodelns. Die Brühe duftet bereits herrlich und ich habe fleißig abgeschöpft und probiert. Sie schmeckt „himmlisch“ „erdig“.
Vorhin habe ich noch etwas gehackte Petersilie drauf gegeben.
Morgen wird das ganze aufgewärmt und mit einem Klack saurer Sahne serviert.

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