Journalistin und Autorin

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Zu Gast in der Sonntagsmesse

eines ungenannt bleibenden deutschen Bistums.
Vorsorglich hatte ich schon mehrere Tage zuvor eine Mail mit allen Kontaktdaten verschickt. Die Kirchenordner haben es schließlich schon schwer genug, auch wenn noch 3 G gilt.
Es handelte sich um eine riesige Natursteinkirche mit hallenartigem Schiff und einem verglasten, inneren Portal über die ganze Breite. Draußen circa ein Grad plus.
Im Schiff zahlreiche gebrechliche ältere Menschen, Invalide und ein spastisch gelähmtes Kind.
Innentemperatur circa sieben Grad plus. In der Nähe des Adventskranzes mit brennenden Kerzen vielleicht etwas mehr.
Gehüllt in einer Art Astronautenkleidung bestehend aus eine superdicken Daunenweste plus einer superdicken Daunen-Winterjacke, angetan mit Strickmütze und Maske also ich. Andere hatten Decken dabei, um sie sich über die Beine zu legen.
Denn, entsprechend der Corona-Verordnung des Bistums, wird NICHT geheizt.
Unter Katholiken kursiert folgendes Sprichwort, übrigens schon seit früher christlicher Zeit: „Die Straßen der Hölle sind gepflastert mit den Schädeln von Bischöfen.“
Man könnte noch hinzufügen: Und es gibt separate, UNBEHEIZTE Räume in der Hölle, Raumtemperatur circa ein Grad plus, deren Wände mit den Schädeln von Bischöfen ausgekleidet sind.
😀

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