Das letzte Mal Sauwetter
muss schon ziemlich lange her sein – Mama hat noch gelebt, aber ich glaube, ich hatte Rasul schon, also muss es zwischen 2004 und 2015 irgendwann gewesen sein. In Italien fiel kein einziger Tropfen Regen und es hatte konstant 38 Grad über acht ewig lange Wochen. In der Nacht, in der ich nach Deutschland zurückfuhr, standen nachts um Eins 30 Grad plus auf der Wetterstation.
Was soll ich sagen – ich kenn es ja, aber genau deshalb ist mein Verdruss auch übergroß. Wenn sich einfach sechs Wochen lang NIX bewegt, du morgens die Augen aufschlägst und diesen immergleichen mörderischen Sonnenschein siehst, nicht mehr arbeiten, nicht mehr Sport treiben kannst, es geht mir, milde gesagt, nur noch auf den Wecker. Nach sechs Wochen fühle ich mich derart ausgelaugt, dass ich nicht mehr einen Fuß vor den anderen setzen kann.
Vorhin kam mal ein leichtes Donnergrummeln. Starkregen willkommen. Orkan auch. Ist mir alles egal, Hauptsache, das Wetter ändert sich endlich und es wird wieder kühler und nasser. Und dieser furchtbare Sommer ist endlich zu Ende.
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