{"id":930,"date":"2021-01-21T15:59:01","date_gmt":"2021-01-21T13:59:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.barbara-wenz.de\/?p=930"},"modified":"2021-01-21T16:01:20","modified_gmt":"2021-01-21T14:01:20","slug":"editorial-von-guido-horst-fuer-vatican-magazin-januar-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.barbara-wenz.de\/?p=930","title":{"rendered":"Editorial von Guido Horst f\u00fcr Vatican-magazin Januar 2021"},"content":{"rendered":"<p>>> Vor genau f\u00fcnfzig Jahren begann die W\u00fcrzburger Synode. Manche Menschen vorger\u00fcckten Alters wissen sogar noch, was das war.[&#8230;]<\/p>\n<p>Den J\u00fcngeren sei gesagt, dass mit der W\u00fcrzburger Synode etwas begann, was die deutsche Amtskirche heute noch im Griff hat: gesch\u00e4ftiger Gremienkatholizismus, Bisch\u00f6fe und Laien auf herrlicher Augenh\u00f6he, Debatten um Strukturen, Dauerthemen wie Z\u00f6libat, klerikale Macht, Laienpredigt, Frauenweihe, neue Sexualmoral, Laien am Altar \u2013 und \u00f6kumenische Gef\u00e4lligkeiten. Also \u201eL\u00e4hmung durch Reformeifer\u201c (O-Ton Ratzinger, wie sein Biograf Peter Seewald schreibt). Das alles dauert jetzt schon f\u00fcnfzig Jahre und findet im Synodalen Weg seinen soundsovielten Aufguss. Kirche wie ein Parlament, Progressive gegen Konservative, hohe Politik, die die Menschen mit ihren Alltagssorgen nicht interessiert. [&#8230;]<\/p>\n<p>Auf dem Hintergrund der Tr\u00fcmmer der Totalitarismen des zwanzigsten Jahrhunderts erkennt [Hannah] Arendt diese lichte Wahrheit: ,Das Wunder, das den Lauf der Welt und den Gang menschlicher Dinge immer wieder unterbricht und vor dem Verderben rettet, das als Keim in ihm sitzt und als Gesetz seine Bewegung bestimmt, ist schlie\u00dflich die Tatsache der Natalit\u00e4t, das Geborensein.<br \/>\n Dass man in der Welt Vertrauen haben und dass man f\u00fcr die Welt hoffen darf, ist vielleicht nirgends knapper und sch\u00f6ner ausgedr\u00fcckt als in den Worten, mit denen die Weihnachtsoratorien die frohe Botschaft verk\u00fcnden: ,Uns ist ein Kind geboren\u2019.\u201c Und dem Geheimnis der Menschwerdung (Weihnachten) wie auch der Gegenwart des Gekreuzigten in seiner Kirche (Ostern) begegne man nur dann in rechter Weise, wie Franziskus sagt, \u201ewenn wir unsere Waffen ablegen und dem\u00fctig und wesentlich sind\u201c.<<\n\nDer ganze Text ist auf der Homepage des<a href=\"http:\/\/www.vatican-magazin.de\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\"> Vatican-magazin<\/a> abrufbar.<br \/>\n<br \/><\/br><br \/>\nVorank\u00fcndigung f\u00fcr Februarheft<br \/>\nAus meiner Feder bzw. Linse gibt es im Heft Februar 21 einen Fotoessay \u00fcber die &#8222;terra dei santi&#8220; anl\u00e4sslich der zweiten Auflage meines literarischen Reisef\u00fchrers &#8222;Poetische Pilgerorte&#8220;. Au\u00dferdem schreibe ich \u00fcber Kloster Ottobeuren als Heiligtum der besonderen Art speziell im Hinblick auf das 200. Geburtsjahr von Pfarrer Sebastian Kneipp, das wir 2021 begehen und der in der Basilika von Ottobeuren nicht nur getauft und gefirmt wurde, sondern auch seine Primiz gefeiert hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>>> Vor genau f\u00fcnfzig Jahren begann die W\u00fcrzburger Synode. 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