{"id":422,"date":"2017-09-15T12:32:51","date_gmt":"2017-09-15T10:32:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.barbara-wenz.de\/?p=422"},"modified":"2017-09-16T11:29:51","modified_gmt":"2017-09-16T09:29:51","slug":"zum-50-todestag-von-adrienne-von-speyr-am-17-september-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.barbara-wenz.de\/?p=422","title":{"rendered":"Zum 50. Todestag von Adrienne von Speyr am 17. September 2017"},"content":{"rendered":"<p>Mein Artikel aus der Rubrik &#8222;Geistliche Paare&#8220; \u00fcber Hans-Urs von Balthasar und Adrienne von Speyr, der im Oktoberheft 2016 des <a href=\"http:\/\/www.vatican-magazin.de\">Vatican-Magazins<\/a> erschienen ist:<\/p>\n<p>Das letzte Universalgenie der abendl\u00e4ndischen Geschichte hat man ihn genannt, mit einem Werk, das \u2013 mit den Worten Egon Bisers &#8211; als ein \u201eherrliches Gebirgsmassiv\u201c dasteht: Den geb\u00fcrtigen Luzerner Hans-Urs von Balthasar, der erst auf Umwegen zur Theologie kam. Zun\u00e4chst studierte der Jesuitenz\u00f6gling ab 1923 Germanistik und Philosophie und promovierte 1928 mit summa cum laude \u00fcber die \u201eGeschichte des eschatologischen Problems in der modernen deutschen Literatur\u201c.<br \/>\nDie Literatur, vor allem das Theater, wird sp\u00e4ter, nach seinem zweiten Studium der Theologie, dem er sich Anfang der Drei\u00dfiger Jahre widmet,  \u2013 er ist zu diesem Zeitpunkt schon in die Gesellschaft Jesu eingetreten \u2013, f\u00fcr die Entfaltung seiner theologischen Hauptwerke ebenso wie die Musik eine fundamentale Rolle spielen. Vor allem Mozart begeistert ihn als seinen \u201eunverr\u00fcckbaren Polarstern\u201c &#8211; und es wird dazu kommen, dass er alle Partituren und alle Aufzeichnungen von Mozartst\u00fccken wegschenkt, weil er sie so verinnerlicht mit sich tr\u00e4gt, dass er diese \u00c4u\u00dferlichkeiten nicht mehr braucht.<br \/>\nZwei Jahre lang war er Redakteur der Zeitschrift seines Ordens, der \u201eStimme der Zeit\u201c, ab 1940 dann an der Universit\u00e4t Basel als Seelsorger f\u00fcr Studenten und Akademiker t\u00e4tig. Dort lernte er auch im selben Jahr Adrienne von Speyr kennen, die Ehefrau eines Dozenten, welche bei ihm die Vorbereitung auf den Eintritt in die katholische Kirche, ihr Katechumenat, absolvieren wollte.<br \/>\nDie nur wenige Jahre \u00e4ltere Adrienne wuchs in der protestantischen Familie eines Basler Augenarztes auf, dessen Vorbild sie nacheifern und \u00c4rztin werden wollte. Seit fr\u00fchester Kindheit befand sie sich im Dialog mit einem Engel, mit sechs Jahren begegnet ihr in einer Schauung zum ersten Mal Ignatius von Loyola, was ihr erst im Nachhinein bewusst wird. Als junges M\u00e4dchen, sie hat gerade ihren 15. Geburtstag gefeiert, in den umliegenden L\u00e4ndern tobt der Erste Weltkrieg und im fernen Fatima ist drei Hirtenkindern die Muttergottes erschienen, haben gerade Tausende von Menschen ein Sonnenwunder dort erlebt und bezeugt, sieht Adrienne zum ersten Mal die Jungfrau Maria, umgeben von einer Unzahl von Heiligen und Engeln. Gleichzeitig f\u00fchlt sie ein immer unstillbarer werdendes Bed\u00fcrfnis nach der sakramentalen Beichte in sich aufwachsen. Dass dies alles recht ungew\u00f6hnlich f\u00fcr ein protestantisches M\u00e4dchen ist, bemerkt sie freilich selbst.<br \/>\nNach au\u00dfen hin wirkt sie anziehend und lebensfroh, ist erfolgreich in der Schule und sp\u00e4ter beim Studium, beliebt bei ihren Kameraden und Kommilitonen. Die gr\u00f6\u00dfte H\u00fcrde, die sie w\u00e4hrend dieser Zeit zu nehmen hat, neben dem beharrlichen Widerstand ihrer Mutter gegen ihren Berufswunsch, ist vermutlich der Abscheu vor dem Seziersaal. Doch mit Hilfe ihres tiefen Glaubens kann sie auch diese \u00fcberwinden, in dem sie unabl\u00e4ssig f\u00fcr die Seelen der Toten, die sie sezieren muss, betet. <\/p>\n<p>Nach dem Abschluss ihres Studiums scheint zun\u00e4chst alles gut zu gehen, sie er\u00f6ffnet eine eigene Praxis, in der sie arme Menschen auch umsonst behandelt und heiratet 1934 den Historiker Emil D\u00fcrr, dessen pl\u00f6tzlicher Tod sie nur schwer verkraftet. Zwei Jahre sp\u00e4ter folgt ihre zweite Heirat mit seinem Nachfolger Werner Kaegi, ebenfalls Geschichtsprofessor in Basel. Doch der Tod ihres ersten Mannes ist nur \u00e4u\u00dferlich \u00fcberwunden, innen bricht sich bei dieser merkw\u00fcrdigen protestantischen Mystikerin eine spirituelle Krise Bahn, die sich in einer schweren Herzattacke somatisiert.<br \/>\nKurz danach kommt es zur ersten Begegnung mit von Balthasar. Er schreibt: \u201eGegen Herbst 1940 (ich war zu Beginn des Jahres als Studentenseelsorger nach Basel gekommen), nachdem Adrienne von einer schweren Herzattacke aus dem Spital zur\u00fcckgekehrt war, sprachen wir auf der Terrasse \u00fcber dem Rhein \u2013 ein gemeinsamer Freund hatte die Begegnung vermittelt \u2013 \u00fcber die katholischen Dichter Claudel und P\u00e9guy, die ich eben \u00fcbersetzte. Ihren Mut zusammenraffend erkl\u00e4rte sie mir, sie m\u00f6chte auch katholisch werden. Bald darauf sprachen wir \u00fcber ihr Gebet (&#8230;)\u201c<br \/>\nAdrienne vertraut dem priesterlichen Freund, der schlie\u00dflich zu ihrem Seelenf\u00fchrer und geistlichen Gef\u00e4hrten werden wird an, dass es ihr seit einiger Zeit unm\u00f6glich sei, das Vaterunser zu beten, ein Gebet, das sie bis zu dem Tode ihres ersten Mannes sehr geliebt habe \u2013 und zwar wegen der Zeile \u201eDein Wille geschehe\u201c!<br \/>\nVon Balthasar legt ihr diese Bitte aus dem Gebet, das Jesus uns gelehrt hat, so verst\u00e4ndig aus, dass es ihm scheint, als h\u00e4tte er einen Schalter in seiner Gespr\u00e4chspartnerin umgelegt:\u201c(&#8230;.) als h\u00e4tte ich unversehens auf einen elektrischen Knopf gedr\u00fcckt, der auf einen Schlag alle Lichter im Saal entz\u00fcndete. Adrienne war von allem Hemmenden losgekettet, ihr Gebet begann sie wie lang aufgestaute Fluten fortzurei\u00dfen. Im Unterricht verstand sie alles sofort, als h\u00e4tte sie nur \u2013 und wie lang! &#8211; darauf gewartet, gerade dies zu h\u00f6ren, um es zu bejahen. Sie wurde am Fest Allerheiligen getauft (&#8230;)\u201c<br \/>\nTats\u00e4chlich hatte Adrienne zu allen Heiligen einen besonderen Bezug, oft \u201eschaute\u201c sie deren Gebetshaltungen und -weisen. Hinzu kamen kurz nach ihrer Taufe immer mehr Passionen, in denen sie das Leiden Jesu durchlitt, sie die Stigmata vor\u00fcbergehend empfing und deren H\u00f6hepunkt stets in der \u201eKarsamstagserfahrung\u201c gipfelte. Von Balthasar begann sie w\u00e4hrend ihrer Schauungen ab 1943 eine Einf\u00fchrung in das Johannesevangelium\u201c zu diktieren \u2013 seine Theologie wurde zunehmend und derart von Adrienne beeinflusst, dass immer mehr Kollegen ihr Befremden und ihre Irritation \u00fcber die Tatsache \u00e4u\u00dferten, dass von Balthasar zudem auch noch gemeinsam mit dem Ehepaar von Speyr-Kaegi unter einem Dach lebte, immerhin 15 Jahre von den insgesamt 27 Jahren der gemeinsamen Arbeit. Insbesondere seine Ordensoberen f\u00fchlten sich von dieser Beziehung derart skandalisiert, dass sie ihn vor die Entscheidung stellten, entweder die Zusammenarbeit mit Adrienne weiterzuf\u00fchren und den Orden zu verlassen oder im Gehorsam gegen\u00fcber seinen Gel\u00fcbden die Verbindung zu Adrienne abzubrechen. Mittlerweile nimmt auch der Bischof an ihm Ansto\u00df. Selbst gute Freunde halten Adriennes Schauungen f\u00fcr illusorisch, f\u00fcr eingebildete Zust\u00e4nde und einen \u201eholier than thou\u201c-Gr\u00f6\u00dfenwahn, den der Theologe teile und unterst\u00fctze.<br \/>\nDoch f\u00fcr von Balthasar ist glasklar, dass es sich hier um einen g\u00f6ttlichen Auftrag handle, den er mit Adrienne zu erf\u00fcllen hat: Zun\u00e4chst gr\u00fcnden sie f\u00fcnf Jahre nach ihrem ersten Treffen die Johannesgemeinschaft, ein S\u00e4kularinstitut zun\u00e4chst f\u00fcr Frauen; Johannes war Adriennes Lieblingsheiliger und sie hatte einen besonderen Bezug zu ihm. Er wird sp\u00e4ter in den 80er Jahren diese Mission in dem B\u00fcchlein \u201eUnser Auftrag\u201c genauer beschreiben, um, wie er sagt \u201ezu verhindern, dass nach meinem Tod der Versuch unternommen wird, mein Werk von dem Adriennes von Speyr zu trennen.\u201c In dieser Zeit entsteht dann auch der Priesterzweig dieser Gemeinschaft.<br \/>\nDer Austritt aus dem Orden, den er immer als geistige Heirat betrachtet hatte, ist ihm sehr schwer gefallen, doch seine \u00dcberzeugung, Gott gehorsamer sein zu m\u00fcssen als seinen Ordensoberen war unverr\u00fcckbar und wurde von Adrienne gest\u00fctzt \u2013 gegen eine Seherin, die ungezwungen Umgang mit dem heiligen Ignatius von Loyola pflegte, hatte die Gesellschaft Jesu einfach die schlechteren Karten. 1952 erscheint sein Werk \u201eDie Schleifung der Bastionen\u201c, das wie ein Befreiungsschlag wirkte, ein pers\u00f6nlicher ebenso wie einer innerhalb der kirchlichen Gemeinschaft. <\/p>\n<p>Bei aller verst\u00e4ndlichen Skepsis gegen\u00fcber Adriennes Zust\u00e4nden: Es handelt sich um ein kirchliches Erfolgsmodell, weibliche Prophetie mit m\u00e4nnlichem Intellekt und Seelenf\u00fchrerschaft zu verbinden: Angefangen von Hildegard von Bingen und ihrem Volmar \u00fcber Angela von Foligno und ihren Seelenf\u00fchrer Arnaldo, Theresa von Avila und Johannes vom Kreuz, Franz von Sales und Jeanne de Chantal bis hin zu Anna Katharina Emmerick und Clemens Brentano. Doch die Kirche befand sich mittlerweile in der zweiten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts und war zu \u201eaufgekl\u00e4rt\u201c f\u00fcr diese Form gemeinsamer Berufung. Von Balthasar hatte sich nach dem Tode Adriennes \u2013 zu diesem Zeitpunkt liegen bereits 34 ihrer B\u00fccher in Druckform vor \u2013 viele Gedanken \u00fcber dieses Thema gemacht und sich dabei von dem innerkirchlich immer noch umstrittenen Teilhard de Chardin inspirieren lassen, der die \u201em\u00e4nnlichen und weiblichen Teile der Natur\u201c als vereinigte Paare zu Gott aufsteigen sah. Hans Urs von Balthasar schreibt 1977 von den paarweise Berufenen, dass sie \u201ezwei in einem Rufe\u201c seien, f\u00fcr die gelte, was auch \u00fcber die nat\u00fcrliche Verbindung zwischen Mann und Frau geschrieben steht: \u201eWas Gott vereint hat, darf der Mensch nicht trennen.\u201c<br \/>\nDer Jahrhunderttheologe und Mozartliebhaber Joseph Ratzinger, der, was die Herrlichkeit und Weite seines Werkes betrifft, wohl Hans Urs von Balthasar auf Augenh\u00f6he begegnet \u2013 und mit ihm gemeinsam u.a. die Zeitschrift \u201eCommunio\u201c begr\u00fcndete, hat es in einem 1999 gegebenen Interview wie folgt trefflich beschrieben:<br \/>\n\u201eHans Urs von Balthasar ist undenkbar ohne Adrienne von Speyr. Ich glaube, man k\u00f6nnte bei allen wirklich gro\u00dfen theologischen Gestalten zeigen, dass neue theologische Aufbr\u00fcche nur dann erm\u00f6glicht werden, wenn zuerst ein prophetischer Durchbruch da ist. (\u2026) die eigentlichen Durchbr\u00fcche, in denen dann wieder gro\u00dfe Theologie neu entsteht, kommen nicht einfach aus dem rationalen Gesch\u00e4ft der Theologie, sondern aus einem charismatischen, prophetischen Ansto\u00df heraus. (\u2026) Die Theologie als wissenschaftliche Theologie im strengen Sinne ist nicht prophetisch, aber sie wird nur wirklich lebendige Theologie, wenn sie von einem prophetischen Impuls angeschoben und erleuchtet ist.\u201c<\/p>\n<p>Von Balthasars Tod erfolgt schlie\u00dflich unter \u00e4hnlich signifikanten Umst\u00e4nden wie derjenige Adriennes, die am Tag der heiligen Hildegard von Bingen, einer \u00c4rztin und Seherin, wie sie selbst eine war im Jahre 1967 starb. Der Ex-Jesuit und Theologe, der niemals einen Lehrstuhl innehatte, der gro\u00dfe Universalgelehrte und Literaturliebhaber, den niemand zum Zweiten Vatikanischen Konzil als Berater eingeladen hatte, er sollte eine \u2013 wahrscheinlich  die gr\u00f6\u00dfte Ehrung erhalten, die ein Papst vergeben kann: Der polnische Papst, selbst ein gro\u00dfer Frauenfreund und \u00fcberzeugt von der Dualit\u00e4t und Komplementarit\u00e4t der Berufungen von Mann und Frau in der Kirche, ernannte ihn zum Kardinal, zu einem Prinzen der Kirche. Doch nur zwei Tage vor der Kreiierungszeremonie verstarb von Balthasar schicksalhaft am 26. Juni 1988 in Basel, knapp 20 Jahre nach Adrienne. Aufgabe der Nachwelt k\u00f6nnte es sein, immer neu zu versuchen, deren Werk und das von Balthasars in Synthese und kongruent zu rezipieren und so abschlie\u00dfend zur Vollendung zu bringen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/ea9c7387118a4070a5821bc0e7d997d4\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mein Artikel aus der Rubrik &#8222;Geistliche Paare&#8220; \u00fcber Hans-Urs von Balthasar und Adrienne von Speyr, der im Oktoberheft 2016 des Vatican-Magazins erschienen ist: Das letzte Universalgenie der abendl\u00e4ndischen Geschichte hat man ihn genannt, mit einem Werk, das \u2013 mit den Worten Egon Bisers &#8211; als ein \u201eherrliches Gebirgsmassiv\u201c dasteht: Den geb\u00fcrtigen Luzerner Hans-Urs von Balthasar, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[83],"tags":[224,145,223,6],"class_list":["post-422","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-veroeffentlichungen","tag-adrienne-von-speyr","tag-geistliche-paare","tag-hans-urs-von-balthasar","tag-vatican-magazin"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.barbara-wenz.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/422","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.barbara-wenz.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.barbara-wenz.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.barbara-wenz.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.barbara-wenz.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=422"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.barbara-wenz.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/422\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":427,"href":"https:\/\/www.barbara-wenz.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/422\/revisions\/427"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.barbara-wenz.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=422"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.barbara-wenz.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=422"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.barbara-wenz.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=422"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}