{"id":291,"date":"2017-03-11T14:23:35","date_gmt":"2017-03-11T12:23:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.barbara-wenz.de\/?p=291"},"modified":"2017-03-11T16:58:55","modified_gmt":"2017-03-11T14:58:55","slug":"titelthema-vatican-magazin-maerz-2017mit-dem-papsttum-spielt-man-nicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.barbara-wenz.de\/?p=291","title":{"rendered":"Titelthema Vatican Magazin M\u00e4rz 2017:&#8220;Mit dem Papsttum spielt man nicht&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Aus dem Artikel von Guido Horst:<\/p>\n<blockquote><p> &#8222;[&#8230;] Leute wie Roberto de Mattei werden von Internetdiensten wie &#8222;katholisches.info&#8220; ins Deutsche \u00fcbersetzt und wen wundert es, dass die Schlammspritzer der Papst-Debatte auch den deutschen Sprachraum erreichen.<br \/>\nAusdruck daf\u00fcr war der &#8222;Weckruf 2017&#8220; deutschsprachiger Publizisten, den das Onlinemagazin &#8222;The Cathwalk&#8220; vor einiger Zeit ver\u00f6ffentlicht hat. Hier wird der Papst verteidigt, <em>Ubi Petrus ibi ecclesia<\/em> hei\u00dft es gleich zu Beginn, und am Ende steht der Aufruf an alle publizistisch t\u00e4tigen Katholiken, &#8222;sich der Kampagne, die gegen unseren Heiligen Vater im Gange ist, entschieden zu widersetzen und dem grassierenden Def\u00e4tismus und Destruktivismus eine Berichterstattung entgegenzusetzen, die von Liebe und Wohlwollen zu unserem Papst durchdrungen ist.&#8220; Ausdr\u00fccklich begr\u00fc\u00dfen die Verfasser &#8222;Amoris laetitia&#8220; als ein &#8222;Geschenk des Heiligen Geistes&#8220;, das &#8222;die Tore der Barmherzigkeit weit ge\u00f6ffnet hat&#8220;, und distanzieren sich ebenso ausdr\u00fccklich &#8222;von den sogenannten &#8218;dubia&#8216;, die suggerieren, &#8218;Amoris Laetitia&#8216; stelle einen Bruch des Lehramtes hinsichtlich der Ehepastoral dar&#8220;. <\/p>\n<p>Ein Dokument der Verteidigung des Jesuiten-Papstes, so weit so gut, aber wenn Leute wie Roberto de Mattei einen Franziskus-Popanz aufbauen, auf den sie dann einschlagen, so baut der &#8222;Weckruf 2017&#8220; einen anderen Popanz auf, den des hemmungslosen Papstkritikers, der als &#8222;pathologisches Ph\u00e4nomen&#8220; Ausdruck einer argw\u00f6hnischen und pessimistischen Mentalit\u00e4t sei, &#8222;die sich im katholischen konservativen Lager in den letzten Jahren eingeschlichen hat, und die nur allzu gut ins Zeitalter von Fake News und Populismus zu passen scheint&#8220;. Der Feind steht rechts vermutet der &#8222;Weckruf&#8220;: und zwar &#8222;eine Gro\u00dfzahl katholischer Publizisten&#8220;, die sich &#8222;nicht davor zur\u00fcckscheut, Papst Franziskus der H\u00e4resie zu bezichtigen&#8220;, und populistische &#8222;Einheizer im Hintergrund&#8220;, die &#8222;sich gegenseitig in einem immer starreren Rigorismus und Rubrizismus&#8220; \u00fcbertrumpfen. <\/p>\n<p>Das ist Schwarz-Wei\u00df-Malerei pur. Eine Moralkeule f\u00fcr alle, die sich etwa sauber und korrekt, aber doch auch kritisch mit &#8222;Amoris laetitia&#8220; auseinandersetzen, also eine Debatte f\u00fchren, zu der Papst Franziskus selbst eingeladen hat. Wieder einmal scheint es f\u00fcr einige grobschnittig veranlagte Zeitgenossen nur ein Schema zu geben, nach dem die Katholiken einzuteilen sind: hier die Guten, dort die B\u00f6sen, hier die Papstjubler, dort die finsteren Einheizer aus dem konservativen Lager, die in pathologischer Manier den Papst der H\u00e4resie bezichtigen. Ein Zerrbild, das nicht falscher sein k\u00f6nnte.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"http:\/\/www.vatican-magazin.de\">www.vatican-magazin.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus dem Artikel von Guido Horst: &#8222;[&#8230;] Leute wie Roberto de Mattei werden von Internetdiensten wie &#8222;katholisches.info&#8220; ins Deutsche \u00fcbersetzt und wen wundert es, dass die Schlammspritzer der Papst-Debatte auch den deutschen Sprachraum erreichen. Ausdruck daf\u00fcr war der &#8222;Weckruf 2017&#8220; deutschsprachiger Publizisten, den das Onlinemagazin &#8222;The Cathwalk&#8220; vor einiger Zeit ver\u00f6ffentlicht hat. 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