{"id":256,"date":"2018-12-12T10:00:23","date_gmt":"2018-12-12T08:00:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.barbara-wenz.de\/?p=256"},"modified":"2018-12-12T11:50:49","modified_gmt":"2018-12-12T09:50:49","slug":"zum-tag-der-heiligen-odile-der-mutter-des-elsass","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.barbara-wenz.de\/?p=256","title":{"rendered":"Zum Tag der heiligen Odile &#8211; der &#8222;Mutter des Elsass&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Es gibt zahlreiche spektakul\u00e4re Aussichtspunkte in den els\u00e4ssischen Nordvogesen, doch der ber\u00fchmteste unter ihnen ist zugleich ein heiliger Berg und eine Pilgerst\u00e4tte: Der Odilienberg, 764 Metern \u00fcber dem Meeresspiegel, bietet atemberaubende Ausblicke \u00fcber die Landschaft der Rheinebene nach Osten zwischen Kehl und Lahr bis in die H\u00e4nge des Schwarzwalds, wie nach Westen \u00fcber die K\u00e4mme der Vogesen bis weit ins Land hinein. Schon in fr\u00fchester Vorzeit diente das Buntsandsteinmassiv mit seinem Hochplateau als Zufluchtsort. Eine 10 Kilometer lange Wallmauer umgibt seine H\u00e4nge, die so genannte Heidenmauer, von der man annahm, dass sie pr\u00e4historischen Ursprungs sei. Neueste Untersuchungen gehen jedoch davon aus, dass sie aus dem 7. und 8. Jahrhundert stammen k\u00f6nne. Die R\u00f6mer unterhielten dort eine H\u00f6henfestung, die sie Altitona nannten. Heute befinden sich auf seinem Gipfel nicht nur der uralte Merowingerfriedhof, sondern auch eine gro\u00dfz\u00fcgige und modernisierte Anlage, die auf den Resten des ehemaligen Klosters der heiligen Odilie, der Schutzpatronin des Elsass,  errichtet wurde. Hier werden noch immer ihre Reliquien verehrt. Dieser Ort hat viele Pilger magnetisch angezogen, unter ihnen auch Johann Wolfgang von Goethe, der dar\u00fcber in \u201eDichtung und Wahrheit\u201c schreibt: \u201eEiner mit hundert, ja tausend Gl\u00e4ubigen auf den Ottilienberg begangenen Wallfahrt denke ich noch immer gern. Hier, wo das Grundgem\u00e4uer eines r\u00f6mischen Kastells noch \u00fcbrig, sollte sich in Ruinen und Steinritzen eine sch\u00f6ne Grafentochter aus frommer Neigung aufgehalten haben. Unfern der Kapelle, wo sich die Wanderer erbauen, zeigt man ihren Brunnen und erz\u00e4hlt gar manches Anmutige. Das Bild, das ich mir von ihr machte und ihr Name pr\u00e4gte sich tief ein.\u201c <\/p>\n<p>Odilia oder Ottilie kam um das Jahr 660 als erstes Kind des fr\u00e4nkischen Herzogs Adalric (auch Attich, Etich) zur Welt. Adalric geh\u00f6rt zu den Stammv\u00e4tern der Capetinger, sein Name taucht ebenso in den Ahnentafeln vieler bedeutender Herrscherh\u00e4user wie der Salier, Staufer, Z\u00e4hringer und Habsburger auf. Man geht davon aus, dass Odilia in dem Schloss ihres Vaters zur Welt kam, das dieser auf den r\u00f6mischen Ruinen von Altitona errichtet hatte. In einer Mischung aus Wut, Scham und Schuldgef\u00fchl befahl Adalric, dass sein erstgeborenes Kind, entt\u00e4uschenderweise eine Tochter und noch dazu blind geboren, in der Wildnis ausgesetzt werden solle. Der Herzog handelte gem\u00e4\u00df einem heidnischen Brauch, da er insgeheim bef\u00fcrchtete, dass das behinderte Kind die g\u00f6ttliche Strafe f\u00fcr eine von ihm begangene sch\u00e4ndliche Tat sei. Doch Persinda, seine Gemahlin, versuchte verzweifelt, das sichere Todesurteil f\u00fcr ihr Kind abzuwenden. Sie sandte deshalb einen Boten an ihre ehemalige Amme, die in einiger Entfernung lebte und die sich freudig dazu bereit erkl\u00e4rte, die Pflege und Erziehung des M\u00e4dchens zu \u00fcbernehmen. Odilie wuchs, unter der Obhut ihrer Amme, in einem \u201ePalma\u201c genannten Kloster auf, welches heute als Baume-les-Dames in der N\u00e4he von Besan\u00e7on identifiziert wird.<br \/>\nDas Christentum steht in dieser Zeit in Mitteleuropa in voller Bl\u00fcte, auch wenn Adalrics Anwandlungen noch tief im heidnischen Gedankengut zu wurzeln scheinen. Denn die irischen Wanderm\u00f6nche und Missionare, die auf dem Weg nach S\u00fcden, nach Rom und Jerusalem durch das europ\u00e4ische Festland zogen, konnten das einfache Volk mit ihrem missionarischen Eifer, ihren gl\u00fchenden Predigten und ihrer \u00fcberzeugenden Lebensweise f\u00fcr das Evangelium entfachen. Vom heiligen Columban \u2013 nicht zu verwechseln mit dem Heiligen gleichen Namens, der in Schottland missionierte,  ist bekannt, dass um das Jahr 592, also knapp 60 Jahre vor der Geburt Odilias, durch die Vogesen zog und unter anderem das bedeutsame Benediktinerkloster in Luxueil gr\u00fcndete. Die Leuchtspur des heiligen Columbans von Luxueil und seiner Gef\u00e4hrten zog sich durch ganz S\u00fcddeutschland, die Donauregion und den Bodensee, bis hinunter nach Norditalien. Selbst bis zu den slawischen Siedlungen im Osten drangen sie vor und pr\u00e4gten mit ihrer gl\u00fchenden Hingabe das ganze siebte Jahrhundert in Mitteleuropa. Die Evangelisierung war mobil, meist zu Fu\u00df durchzogen heilige M\u00e4nner die Landen.<br \/>\nUnd so tat es auch ein Bischof aus den bayrischen Landen, Erhard von Regensburg. Dieser Bischof Erhard empfing eines Tages eine g\u00f6ttliche Weisung: Er solle nach Palma gehen und dort ein blindes M\u00e4dchen auf den Namen Odilia taufen. Sie soll im Alter von 12 Jahren gewesen sein, als der Regensburger Bischof sie im w\u00f6rtlichen Sinne aus der Taufe hob, denn zu dieser Zeit bestand der Ritus noch darin, dass man die T\u00e4uflinge in das Wasser eines geweihten Brunnens eintauchte. Schlie\u00dflich salbte der Bischof die blinden Augen seines Taufkindes mit Chrisam. Und da geschah das Wunder: Odilia \u00f6ffneten sich die Augen \u2013 sie erblickte zum ersten Mal seit ihrer Geburt das Licht. Nein, nicht das Licht der Welt, wie man Geburt noch gerne umschreibt: Es handelte sich insbesondere um eine geistliche Neu-Geburt in Christo. Durch das g\u00f6ttliche Wunder der Heilung ihrer Sinne, der jahrelang verschlossen gewesenen Augen, ereignete sich auch eine grundlegende Lebenswende f\u00fcr Odilia. Sie lernte Lesen und Schreiben und man lie\u00df ihr die allerbeste Ausbildung angedeihen, denn sie war, wenn auch versto\u00dfen, die Tochter eines Herzogs. Die Jahre zogen ins Land und es geschah, dass einer ihrer Br\u00fcder von ihrem Schicksal erfuhr und den Vater mit der Schwester wieder vers\u00f6hnen wollte. Doch Adalric wollte, verstockt wie er war, nichts davon wissen und drohte seinem Sohn sogar. So lie\u00df jener ohne Wissen des Vaters nach der Schwester schicken, um sie nach Hause auf die Hohenburg zu holen, wo er nicht nur sein Schloss erbaut, sondern mittlerweile auch ein Kloster gegr\u00fcndet hatte. Adalric muss ein sehr j\u00e4hzorniger Mensch sein, denn als er Odilia und ihr Gefolge anreisen sah, verlor er derma\u00dfen die Beherrschung gegen\u00fcber seinem Sohn, der sich nur das Beste f\u00fcr ihn und Odilia gew\u00fcnscht hatte, dass er mit einem Stock auf ihn losging und in ma\u00dfloser Wut erschlug. Es war die letzte Grausamkeit, die er in seinem Leben begehen sollte, den Rest seiner Tage verbrachte er voller Trauer und Reue in dem von ihm gegr\u00fcndeten Kloster, nicht ohne sich vorher mit Odilia herzlich vers\u00f6hnt zu haben. Sie, die bis kurz vor seinem Tod als einfache Magd in seinem Kloster gelebt hatte, wurde von ihm in einem Moment der Barmherzigkeit, als er ihr zuf\u00e4llig begegnete, wie sie Mehl austrug, um f\u00fcr die Armen Brot zu backen, mit allen W\u00fcrden und Rechten als Vorsteherin des Klosters eingesetzt. Nun hatte sie die verantwortungsvolle Aufgabe, f\u00fcr 130 Schwestern zu sorgen. Doch sie lie\u00df auch Neubauten errichten: Eine Kirche, die dem heiligen Johannes dem T\u00e4ufer geweiht werden sollte, der ihr Schutzpatron war, seit sie w\u00e4hrend ihrer Taufe das Augenlicht wiedererlangt hatte, und ein Tochterkloster am Fu\u00dfe des Berges, in dem besonders Alte und Kranke betreut werden sollten, die den steilen Aufstieg zum Mutterkloster nicht bew\u00e4ltigen konnten. Alle diese gro\u00dfartigen Unternehmungen erlebte Adalric nicht mehr \u2013 er starb kurze Zeit, nachdem er sie als \u00c4btissin eingesetzt hatte.<br \/>\nAls treue Tochter ehrte sie ihren Vater, der doch einst ihren Tod erw\u00fcnscht hatte und fastete und betete nach seinem Hinscheiden tage- und n\u00e4chtelang hartn\u00e4ckig f\u00fcr seine Erl\u00f6sung und um g\u00f6ttliche Barmherzigkeit. Ihre Trauer war unermesslich, denn sie musste davon ausgehen, dass Adalrics Seele aufgrund seiner schlimmen Taten am Orte der Verdammnis weilte. Aufgrund ihres gro\u00dfes Glaubens und ihrer Hingabe wurde Odilia erh\u00f6rt. Eines Nachts \u00f6ffnete sich der Himmel und ein strahlender Glanz brach \u00fcber sie herein. Die Vita berichtet, dass sie folgende Worte vernahm: \u201eOdilia, die du Gott teuer bist, bez\u00e4hme doch deine qu\u00e4lende Schwermut! Denn du hast von Gott f\u00fcr die S\u00fcnden deines Vaters Vergebung erlangt. Siehe auch, aus der Unterwelt befreit, wird er von Engeln geleitet, um sich dem Chor der Patriarchen zu gesellen!\u201c Sie aber pries Gottes G\u00fcte und sagte Dank daf\u00fcr, dass er sich ihrer unw\u00fcrdigen Gebete angenommen habe.<br \/>\nHeute markiert die so genannte Tr\u00e4nenkapelle den Ort, an dem das inst\u00e4ndige und anhaltende Gebet der Heiligen stattgefunden hat: den ehemaligen Klosterfriedhof mit dem Grab ihres Vaters. <\/p>\n<p>Zu den Umst\u00e4nden ihres eigenen Todes an einem 13. Dezember, das genaue Jahr ist unbekannt, soll jedoch nach 723 liegen, wird berichtet, dass Odilia, entgegen s\u00e4mtlicher Gepflogenheiten der Zeit ihre Mitschwestern von ihrem Sterbelager wegschickte, damit sie die Psalmen s\u00e4ngen. Der Jammer der Frauen war gro\u00df, als sie bei ihrer R\u00fcckkehr die geliebte \u00c4btissin tot vorfanden, insbesondere auch deshalb, weil sie ohne den Empfang des Viatikums, der letzten heiligen Kommunion hin\u00fcbergegangen sei. So sehr flehten, weinten und beteten sie, dass Odilias Lebensodem zur\u00fcckkehrte. Sie setzte sich auf und beklagte sich bei den trauernden Frauen, denn sie habe im Jenseits die heilige Jungfrau Lucia getroffen und eine solche Freude genossen, die kein lebender Mensch ermessen k\u00f6nne. Doch die frommen Schwestern lie\u00dfen sich durch solche Vorw\u00fcrfe nicht beirren: Man k\u00f6nne ihnen schlie\u00dflich Unachtsamkeit und Pflichtvergessenheit vorwerfen, wenn sie Odilia ohne einen letzten Empfang des Leib des Herrn sterben lie\u00dfen! Daraufhin lie\u00df die \u00c4btissin sich die heilige Kommunion bringen, empfing sie und hauchte ihre Seele im Kreise der Schwestern aus. Um ihre Grablege soll sich noch tagelang ein himmlischer Wohlgeruch ausgebreitet haben.  <\/p>\n<p>Das Kloster auf dem Sandsteinmassiv trotzte s\u00e4mtlichen Zeitl\u00e4uften. Nach einer Hochbl\u00fcte unter \u00c4btissin Herrad von Landsberg, die im 12. Jahrhundert den \u201eHortus Delicarum\u201c das gesamte Wissen ihrer Zeit zusammenfasste, wurde es w\u00e4hrend des Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieges mehrmals gepl\u00fcndert. Danach \u00fcbernahmen Pr\u00e4monstratenserm\u00f6nche die F\u00fcrsorge f\u00fcr Odilias Grab und die zahlreichen Pilger, die vor allem um Heilung von Augenkrankheiten baten. Was der Bauernkrieg nicht geschafft hatte, gelang den Jakobinern der Franz\u00f6sischen Revolution \u2013 die v\u00f6llige Vertreibung der Ordensleute und die Vernichtung einer bislang beliebten Wallfahrt. Doch nicht f\u00fcr lange. Keine 60 Jahre sp\u00e4ter wurde das profanisierte Kloster zur\u00fcckgekauft und dem Bischof von Stra\u00dfburg unterstellt. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts pulsiert das geistliche Leben auf dem Berg wieder, ist das Kloster nicht nur ein touristisches Ausflugsziel, sondern auch einer der beliebtesten Wallfahrtsorte in Frankreich, der im Jahr 1988 als prominentesten Pilger der Neuzeit Papst Johannes-Paul II. empfangen durfte. <\/p>\n<p>\u00dcber dem Eingangstor des ehemaligen Klosters ist die in Stein gemei\u00dfelte Inschrift zu lesen: \u201eHier bl\u00fchte einst die heilige \u00c4btissin Odilia, hier waltet sie immerfort als Mutter des Elsass\u201c.<br \/>\nIm Herzen des ehemaligen Klosters, das von drei Ordensschwestern vom Heiligen Kreuz und einem Kaplan betreut wird, gl\u00fcht die Liebesflamme der Ewigen Anbetung: Seit 1931 kommen Gruppen von Gl\u00e4ubigen aus allen Pfarreien und Dekanaten, um vor dem Allerheiligsten tags\u00fcber und in der Nacht zu beten \u2013 eine Woche lang, bis sie von der n\u00e4chsten Gruppe abgel\u00f6st werden. Drau\u00dfen blickt die \u00fcberlebensgro\u00dfe Statue der heiligen Odilia mit dem \u00c4btissinnenstab auf einem Balustradenturm weit in die oberrheinische Tiefebene und h\u00e4lt ihre segnende Hand \u00fcber die Landschaft und ihre Bewohner. Es ist ein gewaltiges Zeichen, sichtbar f\u00fcr alle, f\u00fcr den gl\u00e4ubigen wie den nichtglaubenden Besucher dieser besonderen heiligen St\u00e4tte.<\/p>\n<p>[Zuerst erschienen im <a href=\"http:\/\/www.vatican-magazin.de\">Vatican-Magazin<\/a> Januar 2014]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt zahlreiche spektakul\u00e4re Aussichtspunkte in den els\u00e4ssischen Nordvogesen, doch der ber\u00fchmteste unter ihnen ist zugleich ein heiliger Berg und eine Pilgerst\u00e4tte: Der Odilienberg, 764 Metern \u00fcber dem Meeresspiegel, bietet atemberaubende Ausblicke \u00fcber die Landschaft der Rheinebene nach Osten zwischen Kehl und Lahr bis in die H\u00e4nge des Schwarzwalds, wie nach Westen \u00fcber die K\u00e4mme [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[16,83],"tags":[247,129,130,248,246,249],"class_list":["post-256","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-heiligtum-der-besonderen-art","category-veroeffentlichungen","tag-mutter-des-elsass","tag-odile","tag-odilia","tag-ottilienberg","tag-schutzpatronin","tag-strasbourg"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.barbara-wenz.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/256","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.barbara-wenz.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.barbara-wenz.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.barbara-wenz.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.barbara-wenz.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=256"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.barbara-wenz.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/256\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":257,"href":"https:\/\/www.barbara-wenz.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/256\/revisions\/257"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.barbara-wenz.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=256"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.barbara-wenz.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=256"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.barbara-wenz.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=256"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}