{"id":197,"date":"2016-03-29T15:04:53","date_gmt":"2016-03-29T13:04:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.barbara-wenz.de\/?p=197"},"modified":"2016-03-29T15:07:32","modified_gmt":"2016-03-29T13:07:32","slug":"gewidmet-den-maertyrern-des-20-und-21-jahrhunderts-san-bartolomeo-allisola-in-rom","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.barbara-wenz.de\/?p=197","title":{"rendered":"Gewidmet den M\u00e4rtyrern des 20. und 21. Jahrhunderts &#8211; San Bartolomeo all&#8217;Isola in Rom"},"content":{"rendered":"<p>In dieser finsteren Nacht der Welt, umgeben von Unbarmherzigkeit im Westen gegen\u00fcber Ungeborenen, Alten und Sterbenden und von Gnadenlosigkeit im Nahen Osten unter einem Kalifat des Gr\u00e4uels, ist es f\u00fcr manchen oft sehr schwer, einen Lichtschein am Firmament zu erblicken. Dabei h\u00e4ngt in Wahrheit \u00fcber uns als ein gl\u00fchendes Spektakel, wie ein Vorhang, der Vorhang vor dem Allerheiligsten Gottes. Eine wogende aurora borealis, die sich hebt und senkt und wallend unsere Welt mit dem Feuer der Liebe und dem Ganzopfer der Hingabe des eigenen Lebens mit Purpur durchstr\u00e4hnt. Wir m\u00fcssen nur hinschauen, nach oben, inmitten der Dunkelheit, die uns umgibt, und unsere Augen weit aufrei\u00dfen, dann k\u00f6nnen wir es lodern sehen.<br \/>\nSein santuario hat es auf Roms Tiberinsel gefunden, seit alters her ein Ort der Heilung und Heiligung: Wo heute die vor \u00fcber tausend Jahren erbaute Kirche San Bartolomeo mit dazugeh\u00f6rigem Kloster steht, befand sich einst ein \u00c4skulaptempel mit Hospiz. Neben dem Eingang zur Kirche findet sich der Eingang zum j\u00fcdischen Kinderkrankenhaus, was die Pr\u00e4senz von bewaffneten Frauen und M\u00e4nnern in Uniform erkl\u00e4rt. Auch die \u201eBarmherzigen Br\u00fcder\u201c, die \u201eFatebenefratelli\u201c f\u00fchren hier auf der Tiberinsel ein Krankenhaus, auf der gegen\u00fcberliegenden Seite des Kirchplatzes mit dem ebenfalls aus dem Jahre 1000 stammenden Marmorbrunnen.<br \/>\nSan Bartolomeo wird von der geistlichen Gemeinschaft Sant\u2019Egidio betreut und ist heute, genauer seit dem Jahre 2002 ein echtes Heiligtum der besonderen Art: Sie ist dem Andenken an M\u00e4rtyrer des 20. und 21. Jahrhunderts gewidmet und versammelt so viele Reliquiensch\u00e4tze an einem einzigen Ort wie vermutlich keine andere Kirche der Welt. Alles ging auf eine Idee des seligen Johannes-Paul II. aus dem Jahre 1999 zur\u00fcck \u2013 anl\u00e4sslich des bevorstehenden Heiligen Jahres lie\u00df er eine Kommission f\u00fcr die \u201eneuen M\u00e4rtyrer\u201c einrichten, die das Blutzeugnis der Christen im 20. Jahrhundert dokumentieren sollte. Das Team nahm seine Arbeit in den Geb\u00e4uden der zu San Bartolomeo geh\u00f6renden Klosteranlage auf und trug im Laufe seiner T\u00e4tigkeit rund 12.000 Dossiers und unz\u00e4hlige Materialien wie Briefe, Stolen, Gebetb\u00fccher oder andere pers\u00f6nliche Gegenst\u00e4nde zusammen. <\/p>\n<p>Am 12. Oktober 2002 wurde San Bartolomeo feierlich zur Gedenkst\u00e4tte f\u00fcr die neuen M\u00e4rtyrer proklamiert, wodurch Papst Johannes-Paul II. einmal mehr sein feines Gesp\u00fcr f\u00fcr historische Zusammenh\u00e4nge bewies: Denn die Gebeine des heiligen Bartholom\u00e4us, einem Apostel Jesu, der von vielen Forschern auch als \u201eNathanael von Kana\u201c, einem ehemaligen J\u00fcnger Johannes des T\u00e4ufers identifiziert wird, liegen in einem Sarkophag unter dem Hauptaltar. Die Kopfreliquie gelangte zwischen dem 11. und 12. Jahrhundert nach Deutschland und wird im Bartholom\u00e4usdom zu Frankfurt aufbewahrt, in dem lange Zeit die r\u00f6misch-deutsche Kaiser und deutschen K\u00f6nige gekr\u00f6nt wurden.<\/p>\n<p>Nathanael, den sie als Apostel Bartholom\u00e4us nannten, ging nach dem Pfingstereignis auf Missionsreise nach \u00c4gypten, Indien und Armenien, wo er auch das Martyrium erlitt: Ihm wurde f\u00fcr die Zerst\u00f6rung der dort verehrten G\u00f6tzenbilder von einem Bruder des K\u00f6nigs bei lebendigem Leibe die Haut abgezogen, danach ans Kreuz geheftet oder auch, in einer anderen Fassung der \u00dcberlieferung, enthauptet. Dieses Geschehen solle sich im antiken Edessa, dem Urfa der modernen T\u00fcrkei zugetragen haben, einer Stadt, die sich heute direkt an der Grenze zum Blutmolochreich des Islamischen Kalifats befindet. <\/p>\n<p>Auf dem Hauptaltar befindet sich seit der Proklamation als Heiligtum f\u00fcr die neuen M\u00e4rtyrer eine gro\u00dfe, beeindruckende Ikone zu diesem Thema: \u00dcber dem ganzen Geschehen thront Jesus Christus, umgeben von Heerscharen von Engeln und Heiligen. Auf der sichelf\u00f6rmigen Wolke darunter stehen die Worte \u201eDurch die gro\u00dfe Bedr\u00e4ngnis hindurch\u201c, darunter findet sich eine Kathedrale, gekr\u00f6nt von Stacheldrahtz\u00e4unen, die ein Konzentrationslager symbolisiert, stellvertretend f\u00fcr die drei gro\u00dfen christlichen Konfessionen sind abgebildet der Lutheraner Dietrich Bonhoeffer, der einstige Patriarch von Moskau, Tichon, und der Dominikaner Giuseppe Girotti, der in Dachau ermordet wurde.<br \/>\nDes Weiteren sieht man auf der rechten Seite einst\u00fcrzende Geb\u00e4ude und Erschie\u00dfungskommandos, die an den V\u00f6lkermord an den Armeniern und das Leid der Christen in Albanien gemahnen. Ein anderer Bildabschnitt erinnert an gefolterte und get\u00f6tete Bisch\u00f6fe und Priester, unter ihnen auch Oscar Romero sowie Juan Gerardi und Giuseppe Puglisi \u2013 letztere wurden von der Mafia ermordet. Au\u00dferdem sind zu sehen Gefangene in einem rum\u00e4nischen Kerker, ein Kloster auf einer der russischen Solovezkij-Inseln, das zu einem Gulag umfunktionierte wurde. Abgebildet ist auch ein katholischer Priester, der dort interniert war und einem alten orthodoxen Popen beistand, in dem er schwere Arbeit f\u00fcr ihn \u00fcbernahm. Ein Beispiel, das zeigt, wie auch der abh\u00e4ngige und eingekerkerte Mensch noch f\u00fcr seinen N\u00e4chsten Akte der Liebe und Solidarit\u00e4t ausf\u00fchren kann. Auch die Schar verfolgter Christen ohne Kennzeichen einer Nation erf\u00fcllen die g\u00f6ttlichen Gebote, indem sie in ihrer eigenen Bedr\u00e4ngnis noch andere speisen, sich um die Kranken k\u00fcmmern und allen das Evangelium verk\u00fcnden. N\u00e4hert man sich betrachtend und meditierend dieser Ikone \u00fcber dem Hauptaltar, so sp\u00fcrt man das Wehen des g\u00f6ttlichen Liebesbrandes, Schrecken, Leid, Not und Tod transformieren sich zu Ereignissen mit tieferer, \u00fcberweltlicher Bedeutung, die herrliche Ikone scheint wie umhegt von riesigen Engelsfl\u00fcgeln, das Schicksal all dieser bekannten und unbekannten Menschen eingehegt in das Gold, zu dem sie geworden sind, als sie durch die dargestellten Brenn\u00f6fen gingen. <\/p>\n<p>Von den acht Seitenkapellen sind sechs den modernen M\u00e4rtyrern gewidmet und bergen Reliquienst\u00fccke verschiedenster Art und von Angeh\u00f6rigen der gro\u00dfen christlichen Konfessionen. In der Kapelle des heiligen Franziskus, die den Opfern des Kommunismus gewidmet ist, finden sich deshalb auch das Skapulier eines rum\u00e4nisch-orthodoxen Archimandriten und der Rosenkranz eines orthodoxen Priesters, Aleksander Men\u2019, der am 9. September 1990 in Moskau am Altar seiner Kirche erschossen wurde, w\u00e4hrend er die g\u00f6ttliche Liturgie zelebrierte. Am Bekanntesten d\u00fcrfte f\u00fcr westliche Ohren der Name Jerzy Popieluszko klingen, der im Jahre 2010 selig gesprochen wurde. 1972 zum Priester geweiht, trat er seinen Dienst in der N\u00e4he von Warschau an. Ab Verh\u00e4ngung des Kriegsrechts am 13. Dezember 1981 zog er mit seinen \u201eMessen f\u00fcr das Vaterland\u201c immer gr\u00f6\u00dfere Massen von Gl\u00e4ubigen an. In seinen Predigten prangerte er soziale Missst\u00e4nde, die Verletzung von Menschenrechten, den forcierten Atheismus und psychische wie physische \u00dcbergriffe des Regimes an. <\/p>\n<p>Die Kapelle des heiligen Karl Borrom\u00e4us ist den neuen M\u00e4rtyrern des amerikanischen Kontinents gewidmet. Wir finden hier unter anderem das Messbuch des seligen Oscar Arnulfo Romero, Erzbischof von San Salvador, der am 24. M\u00e4rz 1980 w\u00e4hrend einer Messe in der Krankenhauskapelle von San Salvador erschossen wurde. Sein gewaltsamer Tod gab das Signal zum Beginn des B\u00fcrgerkrieges in El Salvador. <\/p>\n<p>In der Kapelle der heiligen Francesca Romana versammeln sich liturgische und pers\u00f6nliche Gebrauchsgegenst\u00e4nde zum Andenken an die neuen M\u00e4rtyrer in Asien, Ozeanien und Nahost.<br \/>\nDem Besucher ist das Ber\u00fchren der Gegenst\u00e4nde \u00fcblicherweise verwehrt, so bleibt nur, sich betend auf den steinernen Absatz zu knien und um die F\u00fcrsprache von beeindruckenden Pers\u00f6nlichkeiten wie Shabaz Bhatti oder Don Andrea Santoro zu bitten. Bhatti war der zust\u00e4ndige Minister in Pakistan f\u00fcr die Minderheiten, er wurde in Islamabad am 2. M\u00e4rz 2011, als in Deutschland der Kirchenkampf um das so genannte \u201eMemorandum Kirche\u201c tobte, erschossen, weil er sich f\u00fcr den Dialog und f\u00fcr den Frieden in seinem Land unter den religi\u00f6sen Minderheiten einsetzte. Ber\u00fchmt geworden ist sein geistliches Testament, in dem er<br \/>\nein klares und entschiedenes Bekenntnis zu Jesus Christus ablegt: \u201eIch denke, dass die Hilfsbed\u00fcrftigen, die Armen, die Waisen, welcher Religion sie auch immer angeh\u00f6ren, zu aller erst als Menschen zu sehen sind. Ich denke, dass diese Menschen Teil meines K\u00f6rpers in Christus sind, dass sie der verfolgte und hilfsbed\u00fcrftige Teil von Christi K\u00f6rper sind. Wenn wir diese Mission zu Ende bringen, werden wir uns einen Platz zu Jesu F\u00fc\u00dfen verdient haben und ich werde Ihn anschauen k\u00f6nnen, ohne mich sch\u00e4men zu m\u00fcssen.\u201c<br \/>\nBhattis Bibel ist hier ausgestellt, neben Kelch, Patene und Stola von Andrea Santoro, einem missionarisch t\u00e4tigen Priester in der T\u00fcrkei, der von einem Jugendlichen am 5. Februar 2006 ermordet wurde, w\u00e4hrend er ins Gebet vertieft war. Auch Luigi Padovese, apostolischer Vikar in Anatolien, ereilte dieses Schicksal am 3. Juni 2010. In der Kapelle der heiligen Francesca Romana bewahrt man seine Mitra auf. <\/p>\n<p>Den Opfern des Nationalsozialismus ist die Kapelle zu den schmerzhaften Geheimnissen gewidmet. Hier findet sich ein Brief des seligen Franz J\u00e4gerst\u00e4tters, den er kurz vor seiner Enthauptung am 9. August 1943 aus dem Gef\u00e4ngnis schrieb. Au\u00dferdem findet sich dort eine Reliquie des seligen Kardinals Clemens August von Galen, dem Erzbischof von M\u00fcnster, der sich unter dem Wahnsinn des Hitler-Regimes mutig in aller \u00d6ffentlichkeit gegen das Euthanasieprogramm an Kranken und Behinderten stellte, weshalb er auch den Beinamen \u201eDer L\u00f6we von M\u00fcnster\u201c tr\u00e4gt.<br \/>\nDas Andenken an die neuen M\u00e4rtyrer Europas bewahrt die Kapelle der \u201eMadonna della Pace\u201c auf. Darunter auch Stola und Kreuz des Giuseppe Puglisi, der von Angeh\u00f6rigen der Mafia am 15. September 1993 ermordet wurde. <\/p>\n<p>Die Kapelle des heiligen Antonius von Padua h\u00fctet pers\u00f6nliche Gegenst\u00e4nde von modernen M\u00e4rtyrern in Afrika und Madagaskar, darunter auch das Kreuz, das Schwester Leonella Sgorbati zum Zeitpunkt ihres Todes trug. Sie wurde im Alter von 66 Jahren in Mogadischu von sieben Kugeln getroffen, als sie gerade das Krankenhaus verlie\u00df, wo sie Unterricht in Krankenpflege gegeben hatte. <\/p>\n<p>F\u00fcr jeden Rompilger ist die Basilika San Bartolomeo tats\u00e4chlich zu einem spirituellen must geworden, f\u00fcr jeden Christen, egal welcher Konfession oder Gro\u00dfkirche er angeh\u00f6rt, wird der Besuch dieses Ortes einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Aber lassen wir unseren mittlerweile emeritierten Papst sprechen, der die Gedenkst\u00e4tte am 7. April 2008 besucht hat, denn trefflichere Worte lassen sich kaum finden: \u201eDer auferstandene Jesus durchleuchtet ihr Zeugnis. So k\u00f6nnen wir den Sinn ihres Martyriums verstehen. Es ist die Macht der Liebe, wehrlos und siegreich zugleich auch in der scheinbaren Niederlage.\u201c<br \/>\nDem betenden Pilger wird diese Einsicht aufgehen, und er wird getr\u00f6stet und beeindruckt zugleich diese wunderbare Wallfahrtsst\u00e4tte verlassen. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/static.twoday.net\/elsalaska\/images\/tribolazione-san-bartolomeo1.jpg\" alt=\"\" \/><br \/>\nIkone auf dem Hauptaltar &#8222;Attraverso la grande tribolazione&#8220;<\/p>\n<p>\/Zuerst erschienen in der Serie &#8222;Heiligtum der besonderen Art&#8220; im Vatican-Magazin August-September 2015\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In dieser finsteren Nacht der Welt, umgeben von Unbarmherzigkeit im Westen gegen\u00fcber Ungeborenen, Alten und Sterbenden und von Gnadenlosigkeit im Nahen Osten unter einem Kalifat des Gr\u00e4uels, ist es f\u00fcr manchen oft sehr schwer, einen Lichtschein am Firmament zu erblicken. 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