{"id":1319,"date":"2023-01-22T14:02:00","date_gmt":"2023-01-22T12:02:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.barbara-wenz.de\/?p=1319"},"modified":"2023-01-22T14:02:00","modified_gmt":"2023-01-22T12:02:00","slug":"pasta-e-fagioli","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.barbara-wenz.de\/?p=1319","title":{"rendered":"Pasta e fagioli"},"content":{"rendered":"<p>Und das meint schlicht: Nudeln mit Bohnen. Es ist ein Gericht aus der cucina povera, also ein Arme Leute-Essen, man bekommt es kaum im Restaurant. Ich selbst habe es in Italien nur einmal im Lokal gegessen, da war es erstaunlich gut, denn man kann gar nichts falsch machen bei Nudeln mit Bohnen. Und es schmeckt trotzdem traumhaft lecker, besonders bei Winterwetter, aber auch lauwarm im Sommer, wenn es hei\u00df ist. <\/p>\n<p>Man nimmt daf\u00fcr Borlotti-Bohnen oder wei\u00dfe Bohnen, aber nicht die gro\u00dfen, aus der Dose oder weicht getrocknete Bohnen \u00fcber Nacht ein. Zun\u00e4chst macht man ein Sofritto, das hei\u00dft, man w\u00fcrfelt eine gro\u00dfe Zwiebel, eine oder zwei Karotten, etwas Stangensellerie und eventuell zwei Knoblauchzehen ziemlich fein und r\u00f6stet das ganze ordentlich in Oliven\u00f6l an, es sollte aber nicht zu braun werden und den Knoblauch lieber sp\u00e4t dazu, damit er nicht bitter wird. Tomatenmark, circa ein bis zwei Essl\u00f6ffel dann mitr\u00f6sten, mit einem Schuss Rotwein abl\u00f6schen. Gehackte Tomaten aus der Dose dazu und nat\u00fcrlich die Bohnen nicht vergessen. Alles leise simmern lassen, mindestens eine halbe Stunde. Vorher aber noch die \u00fcblichen Gew\u00fcrzkr\u00e4uter rein: Thymian, gehackter Rosmarin, Bohnenkraut, Majoran, Salz und Pfeffer nach Wunsch. Und als Geheimtipp: Die harte Rinde von Parmesank\u00e4se mitkochen lassen, vielleicht ein circa 6 Zentimeter gro\u00dfes St\u00fcck oder auch zwei St\u00fccke in dem Format. Die nimmt man sp\u00e4ter wieder raus.<br \/>\nUm das Bohnengem\u00fcse noch s\u00e4miger zu machen, nimmt man dann circa ein Drittel raus und p\u00fcriert den Rest, dann gibt man die ganzen Bohnen wieder dazu und f\u00fcllt eventuell mit Gem\u00fcsebr\u00fche auf, wenn das zu dick werden sollte.<br \/>\nKommen wir zur Pasta. Hier scheiden sich die Geister.<br \/>\nIch kann Ditalini empfehlen, kriegt man in D nicht so leicht. Es geht aber auch mit jeder Sorte von kleinen Nudeln. Zum Beispiel kurze Penne rigate. Normale Penne rigate geht nicht, es m\u00fcssen schon die kleinen sein, sonst macht man das Nudeln-Bohnen-Verh\u00e4ltnis zunichte. Es ist schon eher eine Bohnensuppe am Ende, in der kleine Suppenn\u00fcdelchen schwimmen. Keine NUDELN mit Bohnensauce in diesem Sinne.<br \/>\nIch habe dazu einige Rezepte recherchiert: Die einen schw\u00f6ren drauf, die Nudeln direkt nach der Eintopfmethode drin mitkochen zu lassen am Ende, die anderen argumentieren, dass man dann schlechter aufw\u00e4rmen oder einfrieren kann. Ich glaube, ich w\u00fcrde die Nudeln auch separat machen, da ist man auf der sicheren Seite. Gehackte Peterle obendr\u00fcber, noch einen Faden Oliven\u00f6l und ordentlich Parmesan.<br \/>\nE la pasta \u00e9 pronta! Buon appetito!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Und das meint schlicht: Nudeln mit Bohnen. Es ist ein Gericht aus der cucina povera, also ein Arme Leute-Essen, man bekommt es kaum im Restaurant. Ich selbst habe es in Italien nur einmal im Lokal gegessen, da war es erstaunlich gut, denn man kann gar nichts falsch machen bei Nudeln mit Bohnen. 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