{"id":12,"date":"2014-01-12T14:29:33","date_gmt":"2014-01-12T12:29:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.barbara-wenz.de\/?page_id=12"},"modified":"2021-04-14T14:50:41","modified_gmt":"2021-04-14T12:50:41","slug":"poetische-pilgerorte-reisen-ins-mystische-mittelitalien-der-literarische-reisefuehrer","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.barbara-wenz.de\/?page_id=12","title":{"rendered":"Poetische Pilgerorte &#8211; Reisen ins mystische Mittelitalien. Der literarische Reisef\u00fchrer."},"content":{"rendered":"<p>Update: Die zweite Auflage der Poetischen Pilgerorte ist erschienen! Diesmal mit Softcover, die sch\u00f6nen Farbfotos blieben erhalten.<\/p>\n<p>Auf CNAdeutsch hat Hans Jakob B\u00fcrger eine Rezension dazu geschrieben:<\/p>\n<p>&#8222;Nach zehn Jahren ist der Mittelitalien-F\u00fchrer \u201ePoetische Pilgerorte\u201c wieder erschienen. Durch den allzu fr\u00fchen Tod des Aachener Verlegers Michael M\u00fcller, in dessen MM-Verlag das Buch zum ersten Mal erschienen ist, konnte ihm keine weitere Auflage folgen. Nun hat es im vergangenen Jahr  der fe-Medienverlag \u00fcbernommen, dieses wunderbare Buch wieder zu ver\u00f6ffentlichen. [&#8230;]<\/p>\n<p>Was dieses Buch besonders auszeichnet ist die Verbindung der Orte mit einem heiligen Geschehen, einem besonderen Ereignis, das mit heiligen Menschen im Zusammenhang steht. Wenz gelingt es tats\u00e4chlich, mit ihrer poetischen Sprache ihre Leser hinzuf\u00fchren zu geheimnisvollen Quellen christlicher Urspr\u00fcnge und frommen Lebens. So erleben sie nicht nur Pilgerorte, sondern werden hineingenommen in die Begegnung mit zahlreichen bekannten und unbekannten Heiligen und verehrungsw\u00fcrdigen Bildern. Doch keine Angst, es wird weder langweilig noch werden Fr\u00f6mmeleien verbreitet. Es handelt sich um ein Buch voller Spannung, das auf jeder Seite neues zu ergr\u00fcnden sucht.&#8220;<\/p>\n<p>Die ganze Rezension findet sich<a href=\"https:\/\/de.catholicnewsagency.com\/article\/poetische-pilgerorte-1314\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\"> hier<\/a>.   <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ecx.images-amazon.com\/images\/I\/51jdkJIaJEL._SL160_.jpg\" alt=\"Poetische Pilgerorte Cover\" \/><\/p>\n<p>Verlagsinformation zu &#8222;Poetische Pilgerorte&#8220; &#8211; Der literarische Reisef\u00fchrer<\/p>\n<p>Ein sensibler Reisebegleiter in die \u201eterra dei santi\u201c<\/p>\n<p>Italien hat neben seinen beliebten Urlaubsregionen wie S\u00fcdtirol, dem Gardasee und der Toskana oder St\u00e4dten wie Rom, Venedig und Mailand so viel mehr zu bieten, als gemeinhin bekannt ist \u2013 gerade f\u00fcr Pilger und Reisende mit spirituellen Interessen und Neigungen.<\/p>\n<p>Die Journalistin Barbara Wenz nimmt uns mit auf eine Reise nach Mittelitalien und erz\u00e4hlt in wunderbarem Ton von der bewegten Vergangenheit seiner Pilgerorte und deren kulturellen und architektonischen Sehensw\u00fcrdigkeiten \u2013 eingebettet in die herrliche Natur der italienischen Marken, Umbriens und der Abruzzen.<\/p>\n<p>Alle jene mystischen Orte und Kirchen, gro\u00dfe wie kleine, bekannte wie unbekannte, vereint ein einmaliger Zauber, eine zeitlose Poesie, die den Einbruch des G\u00f6ttlichen in unsere Welt versp\u00fcren lassen.<\/p>\n<p>All jenen, die Lust und Mut versp\u00fcren, abseits der gro\u00dfen und bekannten italienischen Reiseziele auf eigene Faust den Zauber und die Stille dieser besonderen \u201eterra dei santi\u201c zu entdecken, kann dieses Buch als n\u00fctzlicher und zugleich sensibler Reisef\u00fchrer hilfreich sein.<\/p>\n<p>Geheimnisse und Erlebnisse: Da ist das Santuario des \u201efliegenden M\u00f6nches\u201c Joseph von Copertino in Osimo, das Volto Santo in Manoppello und der vielleicht wichtigste Marienwallfahrtsort der Welt mit dem Haus der Heiligen Familie in Loreto.<\/p>\n<p>Oder die verwunschene Landschaft des Pilatussees in den sagenumwobenen Sibillinischen Bergen. Norcia, wo die Wiege des abendl\u00e4ndischen M\u00f6nchstums stand und Cascia, ganz in der N\u00e4he, mit dem Schrein der heiligen Rita. In Lanciano ereignete sich ein eucharistisches Wunder und in Campocavallo, wo heute der junge Orden der Franziskaner der Immakulata wirkt, steht das wundert\u00e4tige Bildnis einer schmerzensreichen Madonna, die w\u00e4hrend der Messfeiern vor Freude die gemalten Augen zum Himmel gerollt haben soll.<\/p>\n<p>Und schlie\u00dflich Fonte Avellana am Monte Catria, wo ein uraltes Kloster liegt, dessen Vorsteher einst der heilige Petrus Damianus war und das schon Dante Alighieri erw\u00e4hnt. In Corinaldo steht das Geburtshaus der heiligen Maria Goretti, der Elfj\u00e4hrigen, die ihrem M\u00f6rder auf dem Totenbett verzieh. In Tolentino begegnen wir dem heiligen Nikolaus von Tolentino und, und, und \u2026 <\/p>\n<p>Bestellbar bei <a href=\"https:\/\/www.fe-medien.de\/Kontaktformular\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">fe medien Verlag<\/a><br \/>\nBei Amazon finden sich auch interessante Rezensionen und Leseeindr\u00fccke zur ersten Auflage.<\/p>\n<p>Hier noch ein Verweis auf eine <a href=\"http:\/\/lara-liest.blogspot.de\/2013\/10\/poetische-pilgerorte-von-barbara-wenz.html?m=1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Rezension einer Bloggerin<\/a>.<br \/>\n[Wer von den Bloggern noch rezensiert hatte, bitte einfach unten eintragen, ich erg\u00e4nze.]<\/p>\n<p>Rezension in Die Tagespost vom 31. M\u00e4rz 2012 von Monika Metternich<\/p>\n<p>Reisefreuden abseits der Touristenstr\u00f6me<\/p>\n<p>Von Rimini nach Manoppello: Barbara Wenz stellt Glanzlichter der italienischen Volksfr\u00f6mmigkeit vor<\/p>\n<p>Von Monika Metternich<\/p>\n<p>Die Tage werden wieder l\u00e4nger, das Eis ist gebrochen und der eine oder die andere beginnt bereits, Urlaubsreisen in den Su\u0308den zu planen \u2013 sei es, um den Fru\u0308hling schon etwas fru\u0308her begru\u0308\u00dfen zu k\u00f6nnen, sei es, weil die ersten Sonnenstrahlen Lust machen, langsam u\u0308ber die kommenden Sommerferien nachzudenken. Da kommt ein im Aachener MM-Verlag erschienener, ganz besonderer Reisefu\u0308hrer genau zur rechten Zeit: \u201ePoetische Pilgerorte \u2013 Reisen ins mystische Mittelitalien\u201c. Die in den italienischen Marken lebende Journalistin und Bloggerin Barbara Wenz weckt das Verlangen, die \u201emystischen\u201c Orte ihrer Wahlheimat \u2013 kleine und gro\u00dfe, bekannte und unbekannte \u2013 kennenzulernen, auf eigene Faust zu entdecken und dabei so manchen \u201ezauberhaften\u201c Heiligen aufzuspu\u0308ren, der hierzulande g\u00e4nzlich unbekannt ist: \u201eIn diesem Buch sind einige davon versammelt: Wehrd\u00f6rfer und Renaissancest\u00e4dte, Kl\u00f6ster, Wallfahrtskirchen und Konvente mitsamt den ihnen zugeh\u00f6rigen Heiligen.\u201c<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Goethe, Gregorovius und Heine diesen Landstrich schn\u00f6de verpassten, weil sie eilig und zielstrebig bereits in Bologna Richtung Rom abbogen, kann der Leser der \u201ePoetischen Pilgerorte\u201c abseits der Touristenstr\u00f6me in aller Ruhe eine veritable \u201eterra dei santi\u201c entdecken \u2013 mit Barbara Wenz als begeisterter Reisebegleiterin. Denn: \u201eDer Reiz Italiens liegt nicht nur in seinen beru\u0308hmten Landschaften zwischen Gebirge und Meer, seinem guten Essen und seinen einzigartigen Weinen, sondern auch in seinen Menschen. Die Italiener sind ein liebenswertes V\u00f6lkchen, im Glauben und<br \/>\nin der \u201eamore\u201c jederzeit zum Bekenntnis bereit: \u201eIo \u2013 cattolico!\u201c Dies \u00e4u\u00dfert sich nicht nur in der Ausstattung von Bars (\u201ehinter der Theke ein Kreuz mit einem Olivenzweig\u201c), sondern auch in der protestantisch angehauchten Nordlichtern oft fremden Heiligenverehrung: So l\u00e4chelt Pater Pio in Italien \u201evon LKW-Ku\u0308hlerhauben und Seitenfl\u00e4chen, in Taxis als Armaturenplakette. Ohne Padre Pio geht nichts in Italien.\u201c<\/p>\n<p>Die italienische Volksfr\u00f6mmigkeit zeigt sich vor allem in ihrer Heiligenverehrung \u2013 in den malerischen St\u00e4dten, D\u00f6rfern und Landstrichen, die Barbara Wenz ihren Lesern so nahe bringt, als s\u00e4\u00dfen sie bereits auf einem mittelitalienischen Marktplatz, ein gutes Glas Wein und eine ganze \u201eterra incognita\u201c vor sich, die auf Entdeckung wartet.<\/p>\n<p>\u201eDer Humor der Autorin, die Skurrilit\u00e4t der Legende und die Moral von der Geschicht\u201c<\/p>\n<p>Die Reise startet in Rimini, das hierzulande eher als massentouristischer Badeort und \u201eTeutonengrill\u201c bekannt ist denn als Stadt mit einem bedeutenden r\u00f6mischen Erbe, welches der Erkundungen harrt. Noch unbekannter sind indes ihre Heiligen: Antonius von Padua und Chiara da Rimini. Antonius, so erf\u00e4hrt man, hatte zu Beginn des 13. Jahrhunderts viel Kummer mit den<br \/>\nEinwohnern Riminis, die einen Hang zu den Irrlehren der Katharer pflegten. Von Antonius forderten sie ein veritables Wunder, das einzig sie dazu bringen k\u00f6nne, den \u201eUnsinn von dem Gott im Brote\u201c zu glauben. Allein die Erz\u00e4hlung der Reaktion des Heiligen auf diese Herausforderung lohnt den Erwerb des ganzen Buches \u2013 der Humor der Autorin, die Skurrilit\u00e4t der Legende und der ernste Kern der \u201eMoral von der Geschicht\u201c verbinden sich zu vergnu\u0308glichster Leselust. Dasselbe gilt fu\u0308r die \u2013 in unseren Breiten weitgehend unbekannte \u2013 zweite Fu\u0308rsprecherin dieser Stadt: \u201eVom stadtbekannten Luder zur Klostergru\u0308nderin: die selige Chiara von Rimini\u201c. Auf den Spuren dieser wahrlich au\u00dfergew\u00f6hnlichen Gestalten entdeckt man bei einem Rundgang nebenbei historische und kunstgeschichtliche Juwelen wie den \u00e4ltesten r\u00f6mischen Triumphbogen, die erhaltene Praxis eines<br \/>\nr\u00f6mischen Arztes aus dem zweiten Jahrhundert, das beru\u0308hmte Giotto-Kreuz im Tempio Malatestiano \u2013 und vieles mehr.<\/p>\n<p>Weiter geht die Reise nach San Leon, dessen Ortsname auf den heiligen Leo, einen Missionar des vierten Jahrhunderts zuru\u0308ckgeht und welches unter Berengar II. fu\u0308r kurze Zeit sogar einmal die Hauptstadt Italiens war und eine wechselhafte, aufregende Geschichte ihr eigen nennt. Der heilige Franz von Assisi predigte hier auf dem Dorfplatz auf Einladung desselben Grafen Orlando, der ihm den Berg La Verne schenkte, auf dem dieser 1224 die Stigmata empfing. Pesaro ist die n\u00e4chste Station der Reise, wo man den in einer Klause unter einem Felsbrocken lebenden seligen Francis kennenlernen kann, die selige Michelina, eine \u201etapfere Blu\u0308te im franziskanischen Blumengarten\u201c sowie u\u0308berhaupt \u201eprall-dramatische italienische Geschichte\u201c vom Feinsten. Im pittoresken Gradara entdeckt man den Ort des schrecklichen Mordes an Francesca da Rimini, der gro\u00dfeDichter,Maler und Komponisten inspiriert hat.<\/p>\n<p>Urbino, die \u201eStadt auf den zwei Hu\u0308geln\u201c und Geburtsort des grandiosen Ku\u0308nstlers Raffael, deren Schutzheiliger Kreszenz \u2013 ein r\u00f6mischer Soldat, der in der Christenverfolgung unter Kaiser Diocletian im Jahr 303 gek\u00f6pft wurde \u2013 dort seither fu\u0308r gutes Wetter sorgt, was wieder eine eigene k\u00f6stliche Geschichte ist. Fonte Avellana, die \u201esteinerne Trutzburg des Glaubens\u201c, das bezaubernde Corinaldo, wo die schreckliche Geschichte Maria Gorettis schlie\u00dflich doch ein gutes Ende nimmt\u2013Ort um Ort wird erlebt, entdeckt, gleicherma\u00dfen leichter Hand, spannend und mit viel Liebe und Humor. Dazwischen kommen auch die leiblichen Genu\u0308sse nicht zu kurz: Einkehrtipps und kulinarische Klosterl\u00e4den werden vorgestellt, man verweilt auf schattigen Pl\u00e4tzen und geht schon beim Lesen auf in Farben und Lauten der vielseitigen mittelitalienischen Umgebung. H\u00f6hepunkte der Rundreise sind Loreto \u2013 wo eine unglaubliche Legende \u201eenthu\u0308llt\u201c und ganz plastisch wird \u2013 und Manoppello, welches das \u201egr\u00f6\u00dfte aller Wunder birgt\u201c: Die Schleierreliquie \u201eVolto Santo\u201c. Auf allen Erkundungswegen spu\u0308rt man die innere Begeisterung der Wahlitalienerin Barbara Wenz, die ihren Lesern die teils u\u0308berbordende Fu\u0308lle von in Kultur verschmolzener Religiosit\u00e4t nahebringt: poetisch, farbenfroh \u2013 und immer mit einem Augenzwinkern. Eine mit vielen wunderbaren Fotos versehene Reiselektu\u0308re, bei der man es nicht belassenm\u00f6chte: Man m\u00f6chte all das vor Ort erleben.<\/p>\n<p>Barbara Wenz: \u201ePoetische Pilgerorte.<br \/>\nReisen ins mystische Mittelitalien\u201c,<br \/>\nMM Verlag Aachen, 2011, ISBN<br \/>\n978-3942698023,<br \/>\nEUR 19,90<\/p>\n<p>Erschienen in: Die Tagespost Samstag, 31. M\u00e4rz 2012 Nr. 39 \/ Nr. 13 ASZ<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Update: Die zweite Auflage der Poetischen Pilgerorte ist erschienen! Diesmal mit Softcover, die sch\u00f6nen Farbfotos blieben erhalten. 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