Journalistin und Autorin

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Schutzengel-Zeugnisse gesucht!

Eine Kollegin hat mir gestern folgenden Mailaufruf zukommen lassen, den ich hier mit ihrem Einverständnis veröffentlichen darf.

>>Ich bin Journalistin und Heilpädagogin und habe mehrere Jahre bei Radio Maria CH zu verschiedensten Themen moderiert und Leute interviewt.

Da ich über eine theologische Ausbildung verfüge, durfte ich im Jahre 2004 beim St. Ulrich-Verlag in Deutschland das Buch: «Tugenden – Werte zum Leben» veröffentlichen.

Nun habe ich ein neues Projekt:

Bei Radio Maria habe ich öfters Sendungen zum Thema Schutzengel moderiert und dabei Menschen interviewt, die sehr beeindruckende Erlebnisse mit ihrem Schutzengel schilderten, die anregten, den Umgang mit ihm neu aufzunehmen.

Nun möchte ich in einem neuen Buch reelle, lebendige Schutzengel-Zeugnisse von Menschen aufzeichnen.

Ich suche Menschen aus der ganzen Welt, die ihr Erlebnis schildern. Man kann die Begebenheit an meine Mailadresse schicken mit dem Vor- und Nachnamen. Es darf auch in einer anderen Sprache als Deutsch sein.<< Die Mailadresse von Frau Bühler lautet piabuehler[at]hotmail.com.

April 30, 2020   No Comments

Rubrik: Man wird älter – und kann es mit Humor nehmen

Heute kaufte ich mir ein neues Handy. Nix Besondres, ein unter 100 Euro Modell aus dem Großmarkt.
Gleich steckte ich es ein, um den Akku aufzuladen. Mein neues Handy, sein Name ist „David“, meine Handys bekommen immer alttestamentarische Namen, signalisierte per Licht, es würde also aufladen.
Fein, dachte ich, dann lade mal.
Eine Stunde später durchforstete ich die Verpackung, ob auch alles nach Lieferzusage denn darinnen wäre.
Oh, dachte ich, die Firma XY war so umsichtig, einen Kühlschrankmagneten beizupacken, wahrscheinlich aus Werbegründen. Ich war 5 Sekunden lang begeistert, überlegte gar, den Magneten gleich am Kühlschrank zu platzieren.
Nach 6 Sekunden fiel mir ein, dass dies vielleicht der Akku zum Handy sein könnte, den ich erst noch einbauen musste, damit es WIRKLICH auflädt.
Gesagt getan.
Die nächste Stufe der Alterssymptome wäre wohl gewesen, ich hätte den vermeintlichen Kühlschrankmagneten, weil er nicht haften wollte, mit Sekundenkleber am Kühlschrank befestigt.

Heilige Caterina von Siena, bitte für uns.

April 29, 2020   No Comments

Nicht abgesagt

April 27, 2020   No Comments

Und natürlich nochmals: Frohe Ostern!

April 19, 2020   No Comments

Barmherzigkeitssonntag – ein Nachtrag

Meine lieben Freunde in Kloster Waghäusel bei Bruchsal haben jetzt auch einen eigenen Youtube-Kanal und feiern heute Abend um 19 Uhr im YouTube-Livestream die heilige Messe (NO).

Haltet durch! Es wird alles auch wieder anders werden. Alles geht vorüber!
Gott allein genügt.

April 19, 2020   No Comments

Barmherzigkeitssonntag

Heute wäre normalerweise für viele katholische Kinder die Erstkommunion. Man nennt den Sonntag nach Ostern auch „Weißen Sonntag“. Doch im Jahre des Herrn 2020 ist das alles anders, vielleicht sogar so, wie es einstmals vor dem 4. Jahrhundert war, zu Zeiten der Christenverfolgung: Keine heiligen Messen, keine offiziellen öffentlichen Taufen, keine Erstkommunion. Dafür viel Hauskirche, denn „wo zwei oder drei in meinem Namen zusammen sind, bin ich mitten unter ihnen.“ Diese Zusage war noch nie so wichtig und wesentlich wie heute – auch wenn wir unsere heiligen Messen furchtbar vermissen (und vermutlich künftig KEINEN Sonntag mehr müßig ausschlafen werden, weil wir womöglich – der eine oder die andere – zum ersten Mal gemerkt haben, wie schlimm es ist, nicht gehen zu KÖNNEN, und was für ein Privileg es doch ist, gehen zu dürfen.)

Diese Zeit ist auch eine sehr gnadenreiche Zeit, vielleicht hat das auch schon so mancher Agnostiker oder Atheist festgestellt. Wir kommen zum Wesentlichen: Zum Hier und Jetzt. Natürlich drehen wir uns gedanklich in Angst und Panik an manchen Tagen nur noch im Kreis. Aber es gibt auch gute Tage: Tage, in denen wir zuversichtlich sein können, morgens aufstehen, sei es nur aus dem Grund, weil wir unser Sportprogramm erfüllen wollen (bei mir 30 Minuten Walking, danach kalter Kneippguss – wirkt wunderbar und stärkt die Abwehr, Hochwürden Kneipp hat damit sogar seine Lungentuberkulose ausgeheilt).

Unser evangelischer Pfarrer betreut seine Gemeinde via eines öffentlichen Briefkastens, diese US-style Geschichte, die Klappe kann jeder nach Belieben öffnen, darin finden sich ganz wundervolle Impulse plus Gebet und Segen zu den hohen Festtagen, auch zum heutigen Weißen Sonntag gab es wunderschöne Gedanken.
Mein katholischer Beichtvater verschickt via WhatsApp zweiminütige Impulse, die mir zur Zeit mehr geben als jede lange Predigt.
Und es gibt noch ein paar gute Nachrichten:

Meine alten Weggenossen und Kampfgefährten aus der katholischen Bloggerszene schreiben wieder. Wenn jetzt noch Scipio wieder anfinge, hätten wir eine Troika.

– Hier geht es zu St. Dymphnas Gedankenwelt – und wie der Name schon sagt, Sankt Dymphna ist die Schutzpatronin der Geisteskranken, sind die Beiträge wundervoll abseitig, authentisch, ehrlich, ungewöhnlich und dabei strikt katholisch. (Übrigens haben wir Katholiken sogar auch eine heilige Corona, eine Schutzpatronin gegen Seuchen, was bedeutet, das wir strikt an persönliche Zuständigkeiten und Kompetenzen glauben. Die Leute, die uns helfen, sind zwar schon tot, aber dafür kompetenter als so manche Sozialpädagogen oder Europapolitiker.)

Hochwürden Alipius bloggt auch wieder, was mich besonders freut, denn sein Stil ist einfach pur „die Achtziger Jahre“, lässig, ein bisschen hochtoupiert und dann gesprayt, sehr selbstironisch.

April 19, 2020   No Comments

Frohe und gesegnete Ostern

Mitten im Osterjubel – wir sind ja erst in die Oktav eingetreten – ein kleiner Rückblick, eine starke Meditation unseres emeritierten Papstes aus dem Jahre 2009 anlässlich des Kreuzwegs am Kolosseum. Es sind lichte Worte, die eine besondere Aktualität gerade jetzt in dieser Zeit haben, fand ich.

>>Am Ende des dramatischen Berichts der Passion vermerkt der Evangelist Markus: »Als der Hauptmann, der Jesus gegenüberstand,ihn auf diese Weise sterben sah, sagte er: Wahrhaftig, dieserMensch war Gottes Sohn« (Mk 15, 39).
Das Bekenntnis des Glaubens dieses römischen Soldaten, der bei den verschiedenen aufeinanderfolgenden Phasen der Kreuzigung zugegen war, muss uns überraschen. Als die Dunkelheit der Nacht über diesen in der Geschichte einmaligen Freitag hereinzubrechen begann, als das Opfer des Kreuzes schon vollzogen war und die Anwesenden sich beeilten, um das jüdische Pascha planmäßig feiern zukönnen, da erklangen in der Stille angesichts jenes ganz einzigartigenTodes die wenigen Worte aus dem Munde eines namenlosen Hauptmanns der römischen Truppe. Dieser Offizier der römischen Truppe, der der Hinrichtung eines von vielen zum Tode Verurteilten beigewohnt hatte, konnte in jenem Gekreuzigten den Sohn Gottes erkennen, der in ganz erniedrigender Verlassenheit verstorben war. Sein schändliches Ende hätte den endgültigen Triumph des Hasses und des Todes über die Liebe und das Leben bedeuten sollen.
Aber so war es nicht! Auf Golgata erhob sich das Kreuz, an dem ein bereits toter Mann hing, aber der Mann dort war der »Sohn Gottes«, wie der Hauptmann bekannte – »als er ihn auf diese Weise sterben sah«, präzisiert der Evangelist.Das Glaubensbekenntnis dieses Soldaten wird uns jedes Mal,wenn wir die Leidensgeschichte nach Markus hören, wieder vorgelegt.[…]
Wir haben wieder die tragische Geschichte eines Mannes nachempfunden, der einzig ist in der Geschichte aller Zeiten und der die Welt verändert hat, indem er nicht andere tötete, sondern sich selbst ans Kreuz gehängt töten ließ. Dieser Mensch, der scheinbar einer von uns ist und der bei seinem Tod seinen Henkern vergibt, ist der »Sohn Gottes«, der – wie der Apostel Paulus uns erinnert– »nicht daran festhielt, wie Gott zu sein, sondern sich entäußerte und wie ein Sklave wurde … sich erniedrigte und gehorsam war bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz« (vgl.Phil 2,6-8).
Das schmerzliche Leiden des Herrn Jesus muss selbst die härtesten Herzen zum Mitleid bewegen, denn es bildet den Gipfel der Offenbarung der Liebe Gottes zu einem jeden von uns. Der heilige Johannes bemerkt: »Gott hat die Welt so sehr geliebt, dasser seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt,nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat« (Joh 3,16).Aus Liebe zu uns stirbt Christus am Kreuz!
Im Laufe der Jahrtausende haben sich Scharen von Männern und Frauen von diesem Geheimnis anziehen lassen und sind Ihm gefolgt. Dabei haben sie ihrerseits wie Er und dank seiner Hilfe das eigene Leben zu einer Gabe für die Mitmenschen gemacht. Es sind die Heiligen und die Märtyrer, von denen viele uns unbekannt bleiben. Wie viele Menschen vereinen auch in unserer Zeit in der Stille des täglichen Lebens ihre Leiden mit denen des Gekreuzigten und werden zu Aposteln einer echten geistlichen und gesellschaftlichen Erneuerung!
Was wäre der Mensch ohne Christus? Augustinus stellt fest:»Du fändest dich immerzu im Elend, wenn er dir nicht Erbarmen erwiesen hätte. Du wärst nicht wieder zum Leben gekommen,wenn er nicht mit dir den Tod geteilt hätte. Du wärst zugrundegegangen, wenn er dir nicht zu Hilfe gekommen wäre. Du wärst verloren, wenn er nicht gekommen wäre« (Sermo 185,1). Warum also nehmen wir Ihn nicht in unserem Leben auf? Verweilen wir […], um sein entstelltes Antlitz zu betrachten: Es ist das Antlitz des Schmerzensmannes, der all unsere tödlichen Ängste auf sich geladen hat. Sein Angesicht spiegelt sich in dem jedes gedemütigten und beleidigten, kranken und leidenden, einsamen,verlassenen und verachteten Menschen. Durch sein Blutvergießen hat er uns von der Knechtschaft des Todes befreit, hat die Einsamkeit unserer Tränen gesprengt, ist in all unser Leid und in all unsere Sorgen eingetreten.[…] Während das Kreuz auf Golgata emporragt, geht der Blick unseres Glaubens voraus zum Anbruch des neuen Tages, und wir kosten schon die Freude und den Glanz von Ostern. »Sind wir nun mit Christus gestorben«, – schreibt der heilige Paulus – »so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden« (Röm 6,8).
In dieser Gewissheit gehen wir unseren Weg weiter.

Benedikt XVI., Kreuzweg am Kolosseum, Karfreitag am 10. April 2009<<

April 14, 2020   1 Comment

Nonostante tutto e‘ Pasqua – Trotz alldem ist es Ostern

Das Video trifft womöglich nicht den Musikgeschmack all meiner Leser, aber es hat für mich eine konkrete Bedeutung.
Denn es entstand nach dem Erdbeben im Jahre 2009 in Italien, das ich hautnah miterlebte. In der Nacht vom Palmsonntag auf den Montag der Karwoche sprangen meine Nachbarn morgens um halb Vier verängstigt aus ihren Häusern. Wir waren nur circa 150 Kilometer Luftlinie von L’Aquila entfernt. In der Region um das Bergstädtchen gab es über 300 Tote. Jeden Abend klirrten in meiner Küche die Kochtöpfe, die ich überm Herd aufgehängt halte, bei jedem Nachbeben sprang ich zur Küchenterrasse raus ins Freie. Ich hätte gerne konkrete Hilfe geleistet, aber mit einem 80 Kilo Kangal, der es nur sehr schlecht alleine aushält, hatte ich keine Chance. Ich verfolgte umso interessierter, wie aus dem Norden Leute mit Mineralwasser, Pasta und Decken losfuhren, um sie in Pescara dann an die Helfer abzuliefern, die sie weiterverteilten. Es war dieser Moment, in dem ich betroffen war, sie bauten zuallererst eine Zeltdorfkapelle auf, um die Heilige Messe feiern zu können. Es war dieser Moment, in dem ich Italien und die Italiener endlich verstanden hatte. Es war der Moment, in der Nacht noch, als die vatikanische Feuerwehr darauf bestand, ausrücken zu wollen, um Hilfe zu leisten. Es war der Moment, in dem ich verstand, wie Italien funktioniert: In Schutt, in Chaos, in der Katastrophe. Es war ein Moment tiefer eigener Betroffenheit, meine Kochtöpfe klepperten, mein Stuhl wackelte, ich rannte bei jedem der zahlreichen Nachbeben raus vor die Küche ins Freie.
Mein Nachbar sagte zu einer anderen verheerenden Gelegenheit einmal zu mir: Wir Italiener werden im Geröll geboren und sterben im Schutt.

Dieses Video ist eine Hommage an die Resilienz, den Kampfesmut und die Widerstandskraft meines Gastlandes und aller Italiener.
Die junge Frau, die singt, starb unter den Trümmern.

April 11, 2020   No Comments

ARD Extra heute Abend – mit Bericht vom La Vittoria

Gerade lief ARD Extra zur Corona-Lage. Ich schaltete zufällig rein und freute mich, mehr oder weniger, zu sehen, dass man im „La Vittoria“ gewesen ist, hinten den Kolonnaden, immer ein Treffpunkt von Journalisten und Geistlichkeit in Rom mit meist hervorragender Küche. Wie oft war ich schon dort. Gleich um die Ecke liegt das Büro meines Chefredakteurs vom Vatican-Magazin.Wie viele schöne Stunden haben wir dort schon verbracht.
Claudio, der Inhaber, war trotz Schutzmaske zu erkennen und offenbar bei bester Gesundheit, die Räumlichkeiten natürlich menschenleer – ihm entgeht gerade das große Ostergeschäft.
Für alle, die das „La Vittoria“ und Claudio kennen und schätzen, aber auch für jene die es/ihn nicht kennen, hier der Link zur ARD-Reportage.

Jens Spahn einfach überspringen 😉

April 9, 2020   No Comments

Der Kreuzweg – Meditationen von Erzbischof Georg Gänswein

mit Zeichnungen von Auguste Moede-Jansen.

Leseprobe hier:

II. STATION: JESUS NIMMT
DAS KREUZ AUF SEINE
SCHULTER
Jesus erscheint oberhalb der Treppe vom
Palast des Pilatus. Blutüberströmt, mit einem
blutroten Soldatenmantel. Wankend.
Er stolpert die Stufen hinab. Daumenlange
Dornen sind ihm unter die Kopfhaut gefahren,
rings um sein Augenlicht. Seht,
diesen Menschen! Sein Blut tropft auf den
weißen Marmor. Fast scheint er hier, am
Anfang des Kreuzwegs, schon zu stürzen,
mitten auf der Treppe. Ein Legionär trägt
seinen Schuldspruch auf einer Holztafel
vor ihm herab: „Jesus von Nazareth, König
der Juden“.
Unten im Hof trifft er zwei andere Verurteilte,
die auch „ans Kreuz gehen“ wie
die Römer diesen Weg nennen. Kräftige
Wegelagerer, Dismas und Gestas, die wegen
Mordes nun selbst das Leben verlieren.
Sie wurden nicht ausgepeitscht, nicht mit
einer Dornenkrone verhöhnt. Zwischen
diese Mörder wird Jesus nun eingereiht.
Er scheint fast zusammenzubrechen, als
Legionäre ihm das schwere Kreuzesholz
auf die Schulter heben, wankt noch einmal
und stolpert aus dem Hof des Palastes auf
die Straße hinaus, zu seinem letzten Weg

Bestellbar bei: Fe-Medienverlags GmbH, Hauptstraße 22, 88353 Kißlegg
Tel. 07563-608998-0, Fax: 07563-608998-9, E-Mail: bestellung@fe-medien.de, www.fe-medien.de

April 6, 2020   No Comments