Journalistin und Autorin

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Osterpredigt von Bischof Voderholzer, Regensburg, zum Opfergang des französischen Gendarmen Arnaud Beltrame

Danke, Exzellenz!

>>Die Nachricht aus dem südfranzösischen Trèbes hat mich tief erschüttert: Arnaud Beltrame, Mitglied einer Spezialeinheit zur Terrorbekämpfung, bietet sich als Ersatz für eine als Geisel genommene Frau an. Der Geiselnehmer stimmt dem Tausch zu. Die Frau überlebt. Wenig später eskaliert die Situation. Arnaud Beltrame wird die Kehle durchgeschnitten. Er stirbt wenige Stunden später im Krankenhaus.

Inmitten der Hölle dieses Terrors blitzt ein Licht auf, das in seiner Größe und Menschlichkeit sprachlos und andächtig macht. Für mich wird etwas vom Ostergeheimnis sichtbar.

Ein Mann setzt im vollen Bewusstsein der möglichen Folgen für jemand anders sein eigenes Leben ein. Offenbar war Arnaud Beltrame ein praktizierender Christ. Standesamtlich verheiratet, war im Sommer die kirchliche Trauung geplant. Ein befreundeter Priester spendete ihm auf dem Sterbebett die Krankensalbung und segnete ihn und seine Braut. Die Witwe verdient unsere ganze Anteilnahme.

Das Lebensopfer des Arnaud Beltrame ist nicht nur ein Beispiel für militärische Tugenden, sondern macht etwas sichtbar vom Geheimnis der Pro-Existenz, vom Geheimnis des Daseins-Für andere, der Stellvertretung, die im Zentrum der Osterbotschaft steht.

„Es gibt keine größere Liebe, als wenn jemand sein Leben hingibt für seine Freunde“, sagt Jesus im Blick auf seinen nahenden Tod am Kreuz. In Trèbes hat ein Polizist sein Leben geopfert, eine Geisel gerettet und vermutlich noch größeres Unheil verhindert. Beltrame ist ein Held. Er verdient Hochachtung und Bewunderung. Im Licht des Glaubens sehe ich in ihm einen Märtyrer, einen Zeugen für die Leben schenkende und die Welt verwandelnde Kraft der göttlichen Liebe, die im Kreuz unseres Herrn Jesus Christus vollends sichtbar geworden ist. Das Geschehen zeigt, dass die Wehrlosigkeit und Selbstlosigkeit der Liebe machtvoller und kraftvoller strahlt als alle Feuerwaffen. Ich hoffe, dass sein Opfer nicht umsonst war, sondern noch mehr zum Segen wird für viele Menschen.

Ich hoffe, dass dieses Lebenszeugnis alle Kritiker und Bekämpfer des Kreuzes und der Religion des Kreuzes zu einer anderen Sichtweise bekehrt und im Kreuz das Zeichen der wehrlosen, aber letztlich alles bezwingenden Macht der göttlichen Liebe zu sehen lehrt. Ich wünsche Ihnen ein frohes und gesegnetes Osterfest!<< via CNA

April 1, 2018   No Comments

Konvertiten – Ergreifende Glaubenszeugnisse ist Buchtipp von Radio Vatikan

Am 6. August 2016 hat Radio Vatikan ein Interview mit mir gesendet und online gestellt und gleichzeitig mein Konvertitenbuch als „Buchtipp“ präsentiert.

Im November 2014 war bereits „Das Farnese-Komplott“, mein Vatikan-Krimi, Buchtipp von Radio Vatikan deutsche Sektion geworden.

Hier der Link zum Interview.

August 12, 2016   No Comments

Konvertiten. Ergreifende Glaubenszeugnisse – Rezi und Interview

Zu meinem im April im Media Maria Verlag erschienen Buch „Konvertiten. Ergreifende Glaubenszeugnisse“ gibt es eine Rezension auf dem Portal kath.net von Hans Jakob Bürger: „Die vorgestellten Konvertiten aus dem 19. und 20. Jahrhundert sind uns alle irgendwie bekannt – und doch erfahren wir Neues über sie. Die Autorin hat akribisch recherchiert und enttäuscht nicht, wenn sie, wie im Titel genannt, ergreifende Glaubenszeugnisse anbietet. Ein empfehlenswertes Buch liegt vor uns, kurzweilig und spannend, lebensnah und doch ausgestattet mit jener Portion Frömmigkeit, die auch Nichtgläubige und Nichtchristen ergreifen könnte.“
Zur ganzen Rezension geht es hier.

Weiterhin hat die Nachrichtenseite zenit.org ein Interview mit mir dazu veröffentlicht:
„Frau Wenz, von den elf Konvertiten, welche Geschichte hat Sie persönlich am meisten beeindruckt? Und weshalb?
Barbara Wenz: Das war sicher Paul Takashi Nagai, wie bereits erläutert. Einfach wegen der schicksalhaften Umstände, in denen er sich wiederfand. Die ungewöhnlichste und zugleich auch traurige Geschichte fand ich auch die von Israel Eugenio Zolli, dem ehemaligen Oberrabbiner von Rom. Dieser Mann hat bei seiner christlichen Taufe den bürgerlichen Vornamen von Papst Pius XII. angenommen, ein Umstand, der all jene, die an die Geschichte, wie sie von Rolf Hochhuth dargestellt wurde, glauben, eigentlich aufmerken lassen sollte. Zolli starb weitgehend vergessen: Von der jüdischen Gemeinde ausgestoßen, von der modernen Geschichtsschreibung übergangen – dabei hätte er so viel zu sagen gewusst über die Zeit der deutschen Besetzung Roms. Ich hätte ihn gerne kennen gelernt. Das kann ich zwar von allen Konvertiten in meinem Buch ganz ehrlich sagen, aber von ihm ganz besonders.“
Zum ganzen Interview auf zenit.org geht es hier.

In Kürze wird es auch ein Interview mit Radio Vatikan zu meinem neuen Buch geben.

Mai 31, 2016   No Comments