Journalistin und Autorin

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Die Lorica des heiligen Patrick

[via Evangelium Tag für Tag]

Hl. Patrick (um 385 – um 461), Mönch und Missionar, Bischof

Heute gürte ich mich mit der mächtigen Kraft der Anrufung der Dreieinheit, des Glaubens an den einen und dreieinen Gott, den Schöpfer des Universums.

Heute gürte ich mich mit der Kraft der Menschwerdung Christi und seiner Taufe, mit der Kraft seiner Kreuzigung und seiner Grablegung, mit der Kraft seiner Auferstehung und seiner Himmelfahrt, mit der Kraft seiner Wiederkunft am Tag des Gerichts.
Heute gürte ich mich mit der Kraft der Liebe der Seraphim, des Gehorsams der Engel, des Dienstes der Erzengel, in der Hoffnung auf die Auferstehung im Hinblick auf den himmlischen Lohn, mit den Gebeten der Patriarchen, den Prophezeiungen der Propheten, der Predigt der Apostel, der Treue der Bekenner, der Unschuld der heiligen Jungfrauen, gürte ich mich mit Taten aller Gerechten.

Heute gürte ich mich mit der Kraft der Himmel, mit dem Licht der Sonne, mit der Klarheit des Mondes, mit dem Schein des Feuers, dem Leuchten des Blitzes, mit der Schnelligkeit des Windes, mit der Tiefe des Meeres, mit der Standfestigkeit der Erde, mit der Härte der Steine.

Heute gürte ich mich mit der Kraft Gottes, um mich leiten zu lassen, mit der Macht Gottes, um mich halten zu lassen, mit der Weisheit Gottes, um mich unterweisen zu lassen, mit dem Augen Gottes, um mich behüten zu lassen, mit dem Ohr Gottes, um zu hören, mit dem Wort Gottes, um für mich zu reden, mit der Hand Gottes, um mich führen zu lassen, mit dem Weg Gottes, um mir voranzugehen, mit dem Schild Gottes, um mich zu beschützen, mit den Waffen Gottes, die mich den Fangnetzen der Dämonen, der Verführungen durch die Sünden, den Neigungen der Natur und all jener, die mir Böses wollen, entreißen wollen…

Christus mit mir, Christus vor mir, Christus hinter mir, Christus in mir, Christus unter mir, Christus über mir, Christus mir zur Rechten, Christus mir zur Linken, Christus wenn ich aufstehe, Christus wenn ich schlafen gehe, Christus in jedem Herzen, das an mich denkt, Christus in jedem Mund, der mit mir spricht, Christus in jedem Auge, das mich anschaut, Christus in jedem Ohr, das mich hört.

Heute gürte ich mich mit der mächtigen Kraft der Anrufung der Dreieinheit, des Glaubens an den einen und dreieinen Gott, den Schöpfer des Universums.

[Lorica oder auch Lorica-Gebet ist eine ursprünglich aus vorchristlichen religiösen Traditionen stammende Art des Segens- bzw. Schutzgebets. Der Begriff Lorica ist Lateinisch und bedeutet eigentlich Panzerung bzw. Brustpanzer. Mit diesem Begriff soll ausgedrückt werden, dass die Worte des Gebets wie ein Panzer vor allem Bösen schützen sollen.

Vor allem im keltischen Christentum bzw. der keltischen Kirche wurde die Lorica als Gebetsform gepflegt. Formal ist die Lorica als Hymne gestaltet und stellt daher eigentlich ein Schutzlied dar. Am bekanntesten ist die Lorica des heiligen Patrick. In Irland wird diese Lorica am Patrickstag sowohl bei der heiligen Messe als auch während der Parade gesungen. Der Überlieferung nach sollen der Heilige Patrick und seine Anhänger dieses Gebet auf ihrem Weg nach Tara zum König Laoghaire gesungen haben. Weniger bekannt ist dagegen die sog. Klosterneuburger Lorica. /zitiert von Wikipedia ]

2 comments

1 otto wanninger { 08.30.16 at 20:51 }

liebe frau wenz, ich fürchte ihre übersetzung ist einfach streckenweise etwas sehr gewagt. leider.
mfg o. w.

2 Barbara Wenz { 09.17.16 at 13:58 }

LIEBER Herr Wanninger,
es ist nicht meine Übersetzung. Beschweren Sie sich einfach bei Evangelium Tag für Tag (leicht zu googeln).
Gruß
BW

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